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Zwangs-Update für Windows Live Messenger

01.09.2009 | 16:14 Uhr |

Benutzer älterer Versionen des Windows Live Messenger müssen in diesem Monat auf die aktuelle Version der Software umsteigen, wenn sie den Dienst weiter nutzen wollen. Microsoft will durch das Zwangs-Update eine Sicherheitslücke beseitigen.

Der Windows Live Messenger bis einschließlich Version 14.0 enthält eine von Microsoft als kritisch eingestufte Sicherheitslücke. Diese ist durch die Verwendung einer anfälligen Version der Active Template Library (ATL) entstanden, die Microsoft seit Ende Juli durch Updates ersetzt. Ab Mitte September müssen Nutzer der Versionen 8.1 und 8.5 zur aktuellen Version 14.0.8089 wechseln, ab Oktober auch Nutzer anfälliger 14.0.x-Versionen.

Mit diesem erzwungenen Upgrade will Microsoft die anfälligen Versionen des Windows Live Messenger durch die korrigierte Version 14.0.8089 ersetzen. Wer den Wechsel verweigert, kann die Dienste des Instant Messenger zukünftig nicht mehr mit dem Windows Live Messenger nutzen. Von Zwangs-Upgrade ausgenommen sind Nutzer von Windows-Versionen, auf denen die aktuelle Version nicht installiert werden kann. Dies betrifft Benutzer von Windows 95, 98, ME, NT 4.0 und Windows 2000.

Der ganze Prozess wird sich über mehrere Wochen, teils Monate hin ziehen, wie Microsoft im Windows-Live-Blog mitteilt. Bereits seit der letzten Augustwoche erhalten Nutzer der 8.x-Versionen von Messenger eine Aufforderung zum Upgrade, das bislang optional ist. Ab Mitte September wird es dann obligatorisch.

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