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Clinton-Videos als Köder für Malware-Verbreitung

18.02.2008 | 14:37 Uhr |

Die Vorwahlen in den USA werden derzeit als Köder für die Verbreitung von Schadsoftware genutzt. Sicherheitsexperten berichten, dass Cyber-Kriminelle die Nutzer mit dem Versprechen von Clinton-Videos zum Herunterladen von Trojanern verleiten wollen.

So warnt Symantec vor einem Angriff, bei dem den Nutzern in Spam-Mails ein Video von Clinton bei einer Rede versprochen wird, wenn man eine Datei namens "mpg.exe" anklickt.

Diese Anwendung lädt dann einen Trojaner herunter, der das Computersystem des Nutzers infiziert. McAfee-Spezialisten haben eine ähnliche Attacke ausgemacht. In einer E-Mail, in der ebenfalls ein Video mit einer Clinton-Rede versprochen wird, ist eine Anwendung versteckt, die den Empfänger auf eine andere Internet-Seite weiterleitet.

Dort wird dann versucht, den Nutzer zum Herunterladen des Trojaners zu animieren. Auch Videos von prominenten Popstars wie Jennifer Lopez, Beyonce und Britney Spears werden laut "iTnews Australia" gerne angeboten, um so Schadsoftware in Umlauf bringen zu können. Sicherheitsexperten raten den Computer-Nutzern in aller Welt deshalb, ihre Anti-Viren- und Anti-Spam-Programme immer auf dem neuesten Stand zu halten.

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