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Access legt bei NetFront den Datenturbo ein

Der Software-Anbieter Access wird eine von Bytemobile entwickelte Technologie zur Datenkompression in seinen Handy-Browser NetFront integrieren. Die Lösung passt Webseiten auf einem Server für die Ansicht auf Handydisplays an und komprimiert sie. Dadurch soll der Seitenaufbau auf mobilen Endgeräten bis zu vier Mal schneller erfolgen.

Der von Opera eingeschlagene Weg, Webseiten für die Handyansicht auf einem Server zu komprimieren, scheint erfolgreich zu sein. Nicht nur Microsoft werkelt mit Deepfish an einer ähnlichen Umsetzung, auch der US-japanische Browserentwickler Access hat jetzt angekündigt, diese Kompressionsfunktionen in seinen Handy-Browser NetFront zu integrieren. Das Unternehmen verspricht sich von der Verringerung der Datenmenge eine bis zu vier Mal schnellere Darstellung von Inhalten und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit von mobilen Netzen.

Im Unterschied zum norwegischen Anbieter Opera, der Server und Client mit einer selbstenwickelten Lösung bestückt, bindet Access in seinen NetFront-Browser mit Embedded Browser Optimization (EBO) eine vom Spezialisten Bytemobile entwickelte Technologie ein, mit der auf dem Server komprimierte Daten interpretiert werden können. Das Paket soll Netzbetreibern und Serviceanbietern bereitgestellt werden.

Access plant die Integration der Kompressionstechniken von Bytemobile auch für die NetFront Mobile Client Suite, die quasi ein Komplettpaket für mobile Endgeräte darstellt und unter anderem Benutzeroberfläche, Browser, Messaging Client, Mediaplayer und Document Viewer enthält. Wann erste Geräte mit der neuen Technologie auf den Markt kommen, wurde nicht mitgeteilt.

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