Absturz

Facebook-Aktie fällt unter Ausgabewert

Montag den 21.05.2012 um 21:02 Uhr

von Denise Bergert

© Facebook
Nach dem turbulenten Start in der vergangenen Woche muss die Facebook-Aktie an der Frankfurter Börse inzwischen einen Kursverlust von mehr als 16 Prozent einstecken.
Facebooks Börsen-Debüt scheint leider nicht den erhofften Erfolg für Anleger zu bringen. Während das Papier am vergangenen Mittwoch mit einer Verspätung und Kursschwankungen startete, sank die Aktie in dieser Woche inzwischen unter den Ausgabewert. Zur Eröffnung lag der Preis heute pro Firmenanteil bei 30,40 Euro und erreichte in der letzten Woche teilweise ein Hoch von 33,50 Euro. Am Vortag stand die Facebook-Aktie bei 31,60 Euro.

In den vergangenen Stunden ging es dann weiter bergab. Die Schwankungen lagen am Montag zwischen 25,75 Euro und 30,45 Euro, während sich das Papier mittlerweile auf 26,35 Euro einpegeln konnte. Damit verbucht Facebook einen Kursverlust von mehr als 16 Prozent. An der Frankfurter Börse wurden mittlerweile 194.944 von 300.000 verfügbaren Facebook-Aktien ausgegeben.

An der US-amerikanischen Nasdaq sieht es ähnlich düster aus. Hier startete die Facebook-Aktie heute mit einem Eröffnungspreis von 36,66 US-Dollar und sank teilweise auf 33 US-Dollar. In der vergangenen Woche konnte noch ein Hoch von ganzen 45 US-Dollar verbucht werden. Mittlerweile steht das Papier bei 33,87 US-Dollar und verbucht damit einen Kursverlust von fast zwölf Prozent. An der US-Börse steht ein Volumen von 35.066.126 zum Handel.

Montag den 21.05.2012 um 21:02 Uhr

von Denise Bergert

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • Creon 19:21 | 22.05.2012

    Facebook-Software ist für mich sowas von Userunfreundlich, dass ich ihr keine grosse Zukunftsperspektive geben kann. Da wird früher oder später jemand auf der Überholspur Facebook in den Abgrund stürzen, so wie es Google seinerzeit mit Yahoo gemacht hat.

    "Gefällt mir nicht" :sorry:

    Antwort schreiben
  • first2 15:02 | 22.05.2012

    inärentes Finanzsystem

    Wenn ich so was lese, bekomme ich enorme Agressionen, weil unsere Volksvertreter ein Finanzsystem zugelassen haben, dass wissenschaftlich als inhärentes System zu bezeichnen ist, also ein System, das weder logisch erklärbar noch dem Mindeststandard technisch nachvollziehbarer Fakten entspricht und somit mit systemlogischer Zwangsläufigkeit crashen muss, so wie alle ähnlich gearteten Kettenbriefaktionen.

    Wie das Crashen ausschaut, erleben wir z.Zt. in Griechenland, wo das Pontiusprinzip - also das Hinausschieben von Schuldenrückzahlungen auf den St.-Nimmerleinstag durch den Rest der Welt zunehmend boykottiert wird:
    Solange Banken mit virtuellem Geld, das sie garnicht haben, Zinsen vereinnahmen dürfen, ist das System als inhärent und damit als volksschädigend einzustufen.
    Politiker, die dies nicht begreifen, haben nichts in der Politik verloren.

    Antwort schreiben
  • consulting 10:35 | 22.05.2012

    Glück gehabt

    .
    Wer beim Kauf gleich die Order gab, beim Anstieg des Kurses um einen gewissen nicht sehr hohen Sprung sofort wirder abzustoßen, konnte etwas Kasse machen.
    So geschehen bei einem immerhin nicht geringen Einsatz.
    Doch der "Reibach" deckt mal so eben die hiesigen für 2012 vorgesehenen IT-Investitionen ab.
    Immerhin...
    .

    Antwort schreiben
1467958