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Absatzrekord bei mobilen Navigationsgeräten

17.06.2008 | 09:00 Uhr |

Die Verkaufszahlen von kompakten GPS-Lotsen steigen im Jahr 2008 voraussichtlich auf 4,8 Millionen Stück.

Der Absatz mobiler Navigationsgeräte erreicht einen neuen Rekord. Im Jahr 2008 werden in Deutschland voraussichtlich 4,8 Millionen tragbare Navigationsgeräte verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Absatz von 3,6 Millionen Geräten ist das ein Plus von 33 Prozent. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien ( BITKOM ) zum Start der Urlaubssaison mit. Während der Durchschnittspreis vor einem Jahr noch bei rund 300 Euro pro Gerät lag, zahlen die Käufer heute im Schnitt nur noch rund 200 Euro. Die sinkenden Preise führen dazu, dass der Umsatz nach BITKOM-Schätzung im Jahr 2008 mit 3 Prozent nur noch leicht auf 1,01 Milliarden Euro steigt. Grundlage der Angaben ist eine Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag des BITKOM.

Bei der Ausstattung der Navigationsgeräte geht der Trend zu größeren Bildschirmen und technischen Zusatzfunktionen. Waren im vergangenen Jahr noch Displays mit einer Bildschirmdiagonale von 3 bis 3,6 Zoll der Standard, gewinnen derzeit die größeren 4,3-Zoll-Geräte Marktanteile. Mehr als die Hälfte aller verkauften Navigationsgeräte ist inzwischen mit dem digitalen Verkehrsfunk TMC (Traffic Message Channel) ausgestattet. Rund 40 Prozent der Geräte sind mit einem MP3-Spieler bestückt und knapp ein Fünftel verfügt über eine Telefonfunktion.

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