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Absatz von DDR-RAM-Hauptplatinen sinkt

23.01.2002 | 12:53 Uhr |

Die steigenden Preise für DDR-Arbeitspeicher drücken auf den Absatz von Pentium-4-Hauptplatinen mit Chipsätzen mit DDR-RAM-Unterstützung. Käufer weichen stattdessen zunehmend auf Platinen mit Chipsätzen aus, die mit dem preiswerteren SDRAM zusammenarbeiten.

Die steigenden Preise für DDR-Arbeitspeicher drücken auf den Absatz von Pentium-4-Hauptplatinen mit Chipsätzen mit DDR-RAM-Unterstützung. Käufer weichen stattdessen zunehmend auf Platinen mit Chipsätzen aus, die mit dem preiswerteren SDRAM zusammenarbeiten. Dies meldet die taiwanische Nachrichten-Seite Digitimes.

Von dieser Entwicklung profitiert zum Beispiel der SiS645 von Silicon Integrated Systems (SiS), der sowohl DDR- wie auch SDRAM unterstützt.

Hauptplatinen aus dem Niedrigpreis-Sektor haben derzeit einen großen Marktanteil. Die Platinen-Produzenten hatten eigentlich einen Rückgang dieses Marktsegments erwartet, nachdem Intel den i845D für DDR-RAM vorgestellt hatte (PC-WELT berichtete). Doch die steigenden Preise für den schnellen DDR-RAM machten Intel und den meisten Hauptplatinen-Produzenten einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen schnellte der Absatz von Hauptplatinen mit SDRAM-Unterstützung in die Höhe.

So berichtet ein Distributor von MSI-Platinen, dass der Anteil von Intel-Chipsätzen mit DDR-RAM-Support nur rund zehn Prozent beträgt, der von SDRAM-Hauptplatinen jedoch bei rund 40 Prozent liegt.

Mit dem i845D rundete Intel sein Chipsatz-Angebot ab. Dieser Chipsatz ist für Pentium-4-Systeme mit DDR-RAM nach PC1600- oder PC2100-Standard gedacht und ergänzt das bisherige Chipsatz-Angebot von Intel. Damit hat Intel für SDRAM (i845 nach PC100- oder PC133-Spezifikation), Rambus (i850) und für DDR-RAM passende Chipsätze im Angebot.

Preisrallye bei P4-Chipsätzen (PC-WELT Online, 10.01.2002)

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