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Abmahnung für The Elder Scrolls Online wegen Abozwang

11.04.2014 | 12:51 Uhr |

Die Verbraucherzentrale hat den Publisher des kürzlich erschienenen Online-Rollenspiels The Elder Scrolls Online abgemahnt. Gamer hatten sich unter anderem über das Zwangs-Abo beschwert.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat nach zahlreichen Hinweisen von Spielern reagiert und den Publisher Zenimax im Zusammenhang mit dessen kürzlich veröffentlichten Online-Rollenspiels The Elder Scrolls Online abgemahnt . Konkret geht es darum, dass mit dem Kauf des Spiels zwar ein 30-tägiger kostenloser Zugang enthalten ist, für dessen Nutzung aber zuvor ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen werden muss.

Hintergrund: Um den 30-tägigen kostenlosen Zugriff bei The Elder Scrolls Online zu erhalten, müssen die Gamer in jedem Fall Zahlungsdaten eingeben. Dabei werde zur Überprüfung der angegebenen Daten auch ein Betrag ab- und dann wieder zurück gebucht.  Dies geschehe aber nicht immer zeitnah. "Bei manchen Zahlungsarten, wie Paysafe, Giropay oder Gametimecard ist die Rückbuchung auch gar nicht möglich. Faktisch wird ein nur auf 30 Tage begrenzter kostenloser Zugang bei diesen Zahlungsarten dann ganz verwehrt", so die vzbv.

Mit der Abmahnung wird Zenimax dazu aufgefordert, bis zum 24. April eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und künftig das Spiel nicht mehr in der bisherigen Form zu bewerben. "Wer 30 Tage kostenlosen Zugang anbietet, darf kein Abo darin verstecken und die Verbraucher vorab zur Datenherausgabe und Zahlung zwingen", so die Verbraucherschützer.

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