Abgezockt

OpenOffice.org startet Kampagne gegen Download-Abo-Fallen

Dienstag den 15.09.2009 um 16:02 Uhr

von Benjamin Schischka

96 Euro für kostenlose Software - verkauft auf dubiosen Internetseiten in einer rechtlichen Grauzone. Jetzt geht ein Opensource-Projekt dagegen vor.
OpenOffice.org startet eine Kampagne gegen
Download-Abo-Fallen.
Vergrößern OpenOffice.org startet eine Kampagne gegen Download-Abo-Fallen.
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"Wir haben OpenOffice.org nicht für Leute gemacht, die damit anderen das Geld aus der Tasche ziehen.", ist auf der neu gestarteten Kampagnen-Seite der OpenOffice-Macher zu lesen. Mit der Kampagne wollen die Initiatoren gegen Abo-Fallen vorgehen, die Gratis-Software verkaufen. Diese wählen ihre Aufmachung oft so , dass den meisten Anwendern erst beim Eintreffen der Rechnung bewusst wird, dass sie sich auf ein kostspieliges Abonnement eingelassen haben und für den andernorts kostenfreien Download nun bezahlen sollen.

Die OpenOffice-Macher haben im Zuge der Kampagne eine Übersichtsseite mit Informationen und Hintergrundartikeln zusammengestellt, die die häufigsten Fragen der Betroffenen beantworten sollen. OpenOffice.org ruft dazu auf, unter der eigens eingerichteten E-Mail-Adresse abgezockt@openoffice.org Abo-Fallen-Seiten zu melden. Die Einsendungen sollen vertraulich behandelt und an die Suchmaschinenbetreiber weitergeleitet werden, damit diese sich dort nicht mehr mit Werbung, die wie eine offizielle Projektseite aussieht, platzieren können.

Dienstag den 15.09.2009 um 16:02 Uhr

von Benjamin Schischka

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