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Ab 29 Euro - Nokia stellt 220 und Asha 230 vor

24.02.2014 | 13:35 Uhr |

Neben dem 89-Euro-Smartphone Nokia X haben die Finnen auch ein besonders günstiges Handy vorgestellt, mit dem man auch Surfen kann. Doch für 29 Euro sollte man Kompromisse eingehen können.

Neben dem 89-Euro Smartphone Nokia X haben die Finnen auf dem Mobile World Congress in Barcelona außerdem noch das neueste Asha-Handy vorgestellt. Das Nokia Asha 230 soll es bereits für 45 Euro geben, nicht nur in Schwellenländern, sondern auch in Europa. Es verfügt über einen 2,8 Zoll kleinen Touchscreen, der auch das Lumia-Feature "Blick" beherrscht. Mit "Blick" werden Uhrzeit und die Zahl neuer Nachrichten in Abwesenheit auf dem Screen eingeblendet, ohne dass man ihn anschalten muss. Die Auflösung beträgt 320 x 240 Pixel, womit das Einsteiger-Gerät auf eine Dichte von 142 ppi kommt.

Mit einer Höhe von 99,5 mm, einer Breite von 58,5 mm und einer Dicke von 13,2 mm ist das Asha 230 sehr handlich. Wie auch die vorgestellten Nokia-X-Modelle gibt es das neue Asha in einer Dual-SIM-Variante. Weiter an Bord sind Bluetooth 3.0 und ein Micro-USB-Port. WLAN ist Mangelware. Das gleiche gilt für UMTS - schneller als mit EDGE (236,8 kbps) surfen Sie nicht auf dem Asha 230. Der Akku ist 1.020 mAh groß und lässt sich austauschen.

Asha-tpyisch läuft als Betriebssystem Nokia Asha auf dem Gerät. Für das Finnen-OS gibt es auch eine Auswahl populärer App-Umsetzungen, etwa Facebook, WhatsApp, LinkedIn, Twitter und LINE. Die Kamera löst mit 1,3 MP auf und nimmt Videos mit lediglich 15 fps auf.

Nokia 220
Vergrößern Nokia 220
© Nokia

Nokia 220: Internet-fähiges Handy für 29 Euro

Dass Nokia den Einsteiger-Sektor beim Thema Smartphones und Handys am Herzen liegt, beweist das Unternehmen aber spätestens mit dem Nokia 220. Das GPRS-Handy (sogar EDGE ist nicht verfügbar) hat einen 2,4-Zoll-Bildschirm (320 x 240 Pixel) ohne Touch-Funktion. Stattdessen setzt das 220 ganz altmodisch rein auf eine Tastatur mit Vier-Wege-Navigationskreuz. Auch das 220 ist ein Dual-SIM-Handy und verfügt über einen Micro-USB-Anschluss (allerdings nur USB 1.1). WLAN ist ebensowenig an Bord wie beim Ahsa 230, dafür Bluetooth 3.0. Der Akku (1.100 mAH) lässt sich austauschen und soll - das dürfte neben dem Preis der größte Pluspunkt des 220 sein - bis zu 24 Tage im Standby durchhalten.

Die Kamera löst mit immerhin 2 MP auf, die Videoaufnahmen ruckeln aber ebenfalls (wie beim Asha) mit 15 fps. Facebook und Twitter sind bereits vorinstalliert. Das Nokia 220 soll 29 Euro kosten und auch in Europa verfügbar sein.

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