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Sony stellt 12-MP-Handykamera vor

Sony hat eine 12-Megapixel-Kamera für Handys vorgestellt. Der CMOS-Sensor ist mit einer Autofokus-Optik ausgestattet und sollte ab September 2009 in den ersten Handys zu finden sein.

Der Megapixel-Wahn geht in eine neue Runde. Erst kürzlich berichtete das Branchenmagazin Telecoms Korea, dass Samsung an einem Kameramodul mit 12 Millionen Pixel arbeitet. Jetz verkündet Sony stolz, ein solches Modul bereits zur Serienreife gebracht zu haben. Der japanische Arm des Joint Ventures präsentiert einen CMOS-Sensor für Mobiltelefone mit 12,25 Megapixel.

Wie gut sich der Chip bei einer Pixelgröße von nur 1,4 Mikrometer (0,0014 Millimeter) im Alltag schlägt, muss die Praxis erweisen. Schon jetzt kämpfen 5- und 8-Megapixel-Kameras mit geringer Lichtausbeute und starkem Bildrauschen.

Diese Probleme hat Sony nach eigenen Aussagen mit Hilfe der selbstentwickelten 'Column-Parallel A/D Cenversion Technique' im Griff. Sie soll das Bildrauschen vermindern und die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Der Chip erlaubt auch Videos mit 10 Bildern pro Sekunde mit voller Auflösung. Bei halber Auflösung verdoppelt sich die Bildrate. Bei einem Achtel Auflösung (505x379 Pixel) sind sogar 80 Bilder pro Sekunde möglich.

Der Foto-Chip wird zusammen mit einer Autofokus-Optik ausgeliefert. Ab der zweiten Jahreshälfte kann mit ersten Handys gerechnet werden, die eine Kamera mit der Auflösung von 4040x3032 Pixel haben, höchstwahrscheinlich Geräte von Sony-Ericsson. Erste Gerüchte über ein solches Modell, das Sony Ericsson Kokura, gab es bereits.

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