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AVM stellt neue Fritzbox 3490 und FritzOS 6.20 vor

10.07.2014 | 14:14 Uhr |

Der Router-Hersteller AVM stellt seine neue Fritzbox mit zwei USB-3.0-Buchsen und schnellem AC-WLAN vor. Außerdem kündigt er ein Update auf FritzOS 6.20 an, das die Sicherheit und die NAS-Funktion deutlich verbessern soll.

AVM hat in Berlin seine neue Fritzbox 3490 vorgestellt. Sie unterstützt den neuen WLAN-Standard "ac", VDSL-Vectoring und funkt sowohl im 5-GHz-Bereich mit bis zu 1.300 MBit/s, als auch im 2,4-GHz-Bereich mit bis zu 450 MBit/s. Dank zweier USB-3.0-Schnittstellen können Sie die Fritzbox 3490 auch zum NAS-Router machen. Angesteckte USB-Sticks oder externe Festplatte, die per USB-Kabel mit dem Router verbunden sind, fungieren dann als Netzwerk-Speicher. Dank aktuellem FritzOS beherrscht die Box auch das Erstellen eines WLAN-Hotspots oder den einfachen VPN-Aufbau.

Das kann das neue FritzOS 6.20

Apropos FritzOS - AVM hat mit Version 6.20 auch die neueste Version des Router-Betriebssystems vorgestellt. Sie soll mehr Transparenz und Sicherheit im Heimnetz bieten. Auf der neuen Sicherheitsübersicht sehen Nutzer auf einen Blick, ob die neueste Version von FritzOS installiert ist, auf welchen Ports Verbindungen ins Internet und im Heimnetz geöffnet sind, wer sich an der Fritzbox angemeldet hat und mehr. Der Internetzugang der Fritzbox soll dank aktuellem Standard TLS 1.2 noch sicherer sein als bisher. Neu ist auch die E-Mail-Benachrichtigung über ein neues FritzOS sowie die standardmäßige Installation notwendiger Updates. Die FritzNAS-Funktion unterstützt in 6.20 Tablets und Smartphones besser, sagt AVM. Und auch der WLAN-Bereich inklusive privatem Hotspot biete mehr Features für die leichtere Integration und eine gute Übersicht. FritzNAS-Anwender profitieren von einem erstmals integrierten HTML-Player und vielen neuen Funktionen zur Verwaltung von NAS-Dateien. Außerdem hält die Temperaturanzeige Einzug in das Smart Home von AVM. Mit FritzOS wird der Temperatursensor von FritzDECT 200 und vom FritzDECT Repeater 100 aktiviert. Mit FritzOS 6.20 unterstützt der Router im Bereich Vectoring das G.INP-Verfahren und soll so für mehr Leistung am VDSL-Anschluss sorgen. Das neue FritzOS wird voraussichtlich Ende Juli für erste FritzBox-Modelle verfügbar sein. Vermutlich werden - wie in der Vergangenheit - zunächst die teuren Highend-Modelle versorgt und erst später Mittel- und Einsteigerklasse.

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FritzWLAN Repeater 1750E

Mit dem FritzWLAN Repeater 1750E zeigt AVM erstmals einen WLAN-Repeater, der gleichzeitig in zwei Frequenzbändern funkt: WLAN AC mit bis zu 1.300 MBit/s (5 GHz) sowie WLAN N mit bis zu 450 MBit/s (2,4 GHz). Der Repeater ist abwärtskompatibel zu den Standards WLAN 802.11g/a/b. Über den Gigabit-LAN-Anschluss können netzwerkfähige Geräte ohne eigenen WLAN-Funk in das Heimnetz eingebunden werden. Dank seiner schlanken Bauweise soll der neue FRITZ!WLAN Repeater 1750E unauffällig an jeder Steckdose einsetzbar sein. Hilfreich für eine optimale Platzierung des Repeaters seien fünf LEDs, die die Qualität der WLAN-Stärke anzeigen, sagt AVM.

FritzPowerline 1000E

FritzPowerline 1000E soll einen Datendurchsatz von bis zu 1 GBit/s über die Stromleitung schaffen. Gigabit-Powerline basiert auf dem HomePlug-AV2-Standard und setzt auf das von WLAN bekannte MIMO-Verfahren für mehr Datendurchsatz. Bei diesem neuen Standard werden alle drei Adern des Stromnetzes (Phase, Neutralleiter, Schutzleiter) genutzt. So sind im Vergleich zu Powerline der 500-MBit/s-Klasse mit FritzPowerline 1000E bis zu doppelt so hohe Datenraten sowie eine robustere Übertragung möglich – bei gleichbleibend niedrigem Stromverbrauch - sagt zumindest AVM. Wie alle FritzPowerline-Produkte ist auch das neue Gigabit-Powerline-Gerät individuell ab Werk verschlüsselt. Außerdem soll das neue Gigabit-Produkt abwärtskompatibel zu Adaptern der 200-MBit/s- und 500-MBit/s-Klasse ein.

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