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AVM: Fritzbox nicht von WPS-Lücke betroffen

02.09.2014 | 14:41 Uhr |

Laut AVM sind die Fritzbox-Modelle nicht von den WPS-Sicherheitslücke betroffen, über die derzeit in den Medien berichtet wird.

Sicherheitsexperten haben kürzlich herausgefunden, dass viele Router-Modelle, die die WPS-PIN-Methode verwenden, unsicher sind. AVM betont nun in einer Stellungnahme, dass die Router der Fritzbox-Familie nicht von dieser WPS-Sicherheitslücke betroffen sind. Grund dafür sei, dass die Fritzbox standardmäßig über das WPS-PBC-Verfahren (und damit per Push-Button) gestartet werde und nicht über die PIN-Methode. Außerdem sei WPS bei der Fritzbox nicht dauerhaft aktiviert

"Für den Verbindungsaufbau der Fritzbox zu einem anderen WLAN-Gerät muss WPS (Wi-Fi Protected Setup) vorübergehend durch den Anwender aktiviert werden", so AVM. Dies geschehe über die WLAN-Taste an der Oberseite des Routers oder über die Nutzeroberfläche. Anschließend könne dann innerhalb von zwei Minuten eine sichere Verbindung aufgebaut werden. Nach erfolgreichem Aufbau der Verbindung oder nach Ablauf der zwei Minuten werde dann WPS wieder automatisch deaktiviert. Sollten mehre Geräte versuchen, gleichzeitig eine WPS-Verbindung aufzubauen, dann werde WPS sofort deaktiviert. "Damit ist ein unberechtigter Zugriff von außen auf die Fritzbox nicht möglich", stellt AVM fest.

AVM nutzt die Gelegenheit, um erneut darauf hinzuweisen, dass Anwender selbst zur Steigerung der Sicherheit beitragen können. Zwar habe man dieses Thema bei der Produktentwicklung stets im Fokus, aber die Anwender könnten mithelfen. So sollte die Nutzeroberfläche der Fritzbox über ein individuelles Passwort vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Und das drahtlose Netzwerk könne durch WPA2-Verschlüsselung und einem ausreichend komplexen WLAN-Schlüssel gesichert werden.

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