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AVK 2006 mit neuer Schutz-Technologie

05.09.2005 | 15:59 Uhr |

Das Antivirenkit 2006 soll noch besser vor Malware schützen. Dafür integrierte G Data die so genannte Outbreakshield-Technologie einer Fremdfirma in seine Software. Anekdote am Rande: Das Unternehmen, dessen Technik G Data eingekauft hat, verschickte selbst Würmer.

G Data hat seinem Antivirenkit 2006 einen neuen Echtzeitschutz verpasst. Das Zauberwort heißt Outbreakshield-Technologie . Sie soll bereits wenige Sekunden nach dem Ausbruch eines neuen Virus oder Wurms den PC schützen.

Und so funktioniert Outbreakshield: Die Technologie nutzt die "Recurrent Pattern Detection" (RPD) vom G DATA-Technologiepartner Commtouch . An Internet-Knotenpunkten wird der weltweite Mail-Verkehr analysiert und klassifiziert. Aufgrund bestimmter Eigenschaften (Herkunft aus einem Botnetz, Anzahl der gleichen Patterns in kurzer Zeit etc.) sollen Schädlinge in Mails oder SPAM in kürzester Zeit sicher erkannt und geblockt werden. Das verspricht zumindest Commtouch.

Der eigentliche Scan erfolgt wie gehabt mit der so genannten Doublescan-Technologie. Dabei durchsuchen zwei Virenscanner eingehende Mails. Danach überprüft Outbreakshield die Mail und stuft sie als virenfrei, Malware oder Spam ein. Stündliche Virensignatur-Updates sollen Antivirenkit 2006 auf dem aktuellen Stand halten.

Das Antivirenkit 2006 von G Data ist ab sofort für 49,95 Euro erhältlich. Das Upgrade für Besitzer von Antivirenkit 2004 und 2005 mit gültigem Virensignatur-Update-Support schlägt mit 34,95 Euro zu Buche.

Die Schutzsoftware läuft auf einem Pentium-PC mit 128 MB Arbeitsspeicher und Windows 98 SE/ME, 2000 oder XP. Die Software arbeitet laut Hersteller auch mit 64-Bit Windows-Systemen zusammen.

Zum Verkaufsstart des AVK 2006 mit der Outbreakshield-Technologie unterlief dem Kooperationspartner Commtouch allerdings ein böser Schnitzer.

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