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ATI übernimmt Handychip-Entwickler Bitboys Oy

03.05.2006 | 08:38 Uhr |

Mit ATI möchte sich eine weitere Größe aus der Rechnerwelt am Markt für mobile Endgeräte positionieren, aus diesem Grund wurde der finnische Chipentwickler Bitboys Oy für 35,2 Millionen Euro übernommen.

Der Markt für Mobile Entertainment befindet sich seit der fortschreitenden Entwicklung der Mobilfunktechnik auf einen Höhenflug, mir dem im Vorfeld wohl nur wenige rechneten. Vor allem Handyspiele erfreuen sich unter den zumeist jugendlichen Nutzern einer immer größeren Beliebtheit und spätestens seit Nokias N-Gage sind die Geräte auch als mobile Spielekonsole einsetzbar.

Bislang wurde diese Marktentwicklung von den Herstellern hochwertiger Grafiktechnik nicht wahrgenommen, als einer der ersten Anbieter stellte Nvidia im September 2004 seinen mobilen 3D-Grafikchip GoForce 4500 vor. Erst im Februar dieses Jahres kündigte der Hersteller mit der GoForce 5500 einen Nachfolger für das Modell an, die bei einer maximalen Auflösung von 704x576 Pixeln bis zu 30 Bilder je Sekunde darstellen kann. In Sony Ericssons W900i ist bislang die GoForce 4800 zu finden, welche Videos mit einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten und ebenfalls 30 fps erfassen kann.

Mit ATI möchte sich eine weitere Größe aus der Rechnerwelt am Markt für mobile Endgeräte positionieren, aus diesem Grund wurde der finnische Chipentwickler Bitboys Oy für 35,2 Millionen Euro übernommen. Seit etwa fünf Jahren hat sich das kleine Unternehmen auf Grafikchips für mobile Endgeräte spezialisiert, seit Juli 2003 vergibt Bitboys Oy Lizenzen an mehrere Hersteller und arbeitet eng mit Nokia zusammen.

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