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ATI gewinnt fünf Hersteller für seine Grafikchips

27.06.2001 | 11:54 Uhr |

Nach der Ankündigung von ATI, seine Grafikchips in Zukunft auch an Fremdhersteller zu verkaufen, war unklar, ob die Firma auf die Schnelle Partner gewinnen könnte. Jetzt gab das Unternehmen bekannt, dass sich fünf Hersteller dazu entschlossen haben, in Zukunft auf die Chips von ATI zu setzen.

Nach der Ankündigung von ATI, seine Grafikchips in Zukunft auch an andere Fremdhersteller zu verkaufen, war unklar, ob die Firma auf die Schnelle Partner gewinnen könnte ( wir berichteten ). Jetzt gab das Unternehmen bekannt, dass Verträge mit fünf führenden Herstellern abgeschlossen wurden.

Zu den namhaften Partnern gehören DFI, FIC, Gigabyte, Lite-On sowie USI. Zusammen mit Acer-DMS haben sich damit innerhalb kurzer Zeit insgesamt sechs Hersteller entschlossen, auf die Chips von ATI zu setzen.

Diese so genannten "Original Design Manufacturers" (ODMs) sollen die ATI-Grafikchips auf Karten unter ihrem eigenen Namen vertreiben können. Im Zuge der Kooperationen stellt ATI nach eigenen Angaben außerdem optimierte Software sowie technischen Support für die Firmen bereit.

Schon in Kürze will das Unternehmen weitere Partnerschaften bekannt geben. ATIs Pläne, bis zum Herbst rund 18 Verträge über den Verkauf von Grafikchips abzuschließen, sind also durchaus realistisch.

Mit den Vertragsabschlüssen sollte nun auch wieder Bewegung in den Grafikkarten-Markt kommen und der Druck auf Nvidia wachsen.

Interaktives Demo zur Truform-Technologie von ATI (PC-WELT Online, 08.06.2001)

Realistischere Grafiken mit Truform-Rendering (PC-WELT Online, 29.05.2001)

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