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ATI: Rialto haucht AGP-Schnittstelle neues Leben ein

04.11.2004 | 19:00 Uhr |

ATIs Wandler-Chip Rialto ermöglicht AGP-Grafikkarten mit der Radeon-X-Familie

Totgesagte leben länger: In ungewöhnlicher Eintracht haben ATI und Nvidia in den letzten Monaten düstere Grabreden auf die Grafikkartenschnittstelle AGP gehalten und die Nachfolgetechnik PCI-Express überschwänglich in den Himmel gelobt. Jetzt sorgt ATI mit dem Rialto-Chip für ein Comeback des AGP.

Der Rialto ist ein so genannter Bridge-Chip, der die Daten- und Bussignale von PCI-Express-Grafikchips in die „Sprache“ der AGP-Schnittstelle übersetzt. Grafikkartenhersteller können so mit Hilfe des Rialto sämtliche ATI-Chips der Radeon-X-Familie auch auf AGP-Karten verbauen. Nach unseren Informationen hat der Rialto alle Tests bestanden und ATI grünes Licht für die Massenproduktion gegeben, die im Dezember starten soll. Ab Januar 2005 sollten dann die ersten AGP-Karten mit dem Rialto in den Handel kommen. Grafikkarten mit dem Rialto werden nach unseren Informationen kaum teurer sein - wir rechnen mit maximal 20 Euro Aufschlag.

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