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Catalyst-Treiber erhalten neue Funktionen

17.02.2010 | 14:46 Uhr |

Die Catalyst-Treiber für Radeon-Grafikkarten erscheinen monatlich. Für die kommenden zwei neuen Versionen haben die Treiber-Entwickler zahlreiche neue Features angekündigt.

AMD hat Details zu den Treibern Catalyst 10.2 und Catalyst 10.3 bekannt gegeben. Demnach werden die Treiber eine Reihe von neuen Funktionen an Bord haben.

Catalyst 10.2 wird in Kürze erscheinen. Bereits die Februar-Ausgabe der Catalyst-Treiber wird diverse neue Funktionen bieten. So wurde beispielsweise die Crossfire Multi-GPU-Architektur stark geändert. Sie war bisher Teil der Direct3D- und OpenGL-Treiber und wird bei Catalyst 10.2 auf eine eigene DLL ausgelagert. Die Änderung wird es ATI in Zukunft ermöglichen, weitergehende Verbesserungen in Crossfire umsetzten zu können.

Die Spiele-Profile für Crossfire werden ebenfalls aus den Treibern entfernt und liegen ab Catalyst 10.2 als kleine XML-Dateien vor. Das hat den Vorteil, dass bei neuen Spielen, die Probleme bei Crossfire bereiten, nicht auf neue Treiber gewartet werden muss, sondern ATI einfach eine nur wenige hundert Kilobyte große XML-Datei nachreichen kann.

Ebenfalls neu ist in Catalyst 10.2 die Unterstützung von Eyefinity- Konfigurationen. Davon profitieren Anwender, die zwei Grafikkarten der Radeon 5000er Reihe besitzen, an denen drei Monitore angeschlossen sind.

Eine weitere Neuerung in Catalyst 10.2: Es wird die Audio-Wiedergabe per DisplayPort unterstützt, was natürlich einen Monitor mit DisplayPort-Anschluss voraussetzt, der Audio-Signale verarbeiten kann.

Catalyst 10.3 ebenfalls mit zahlreichen Verbesserungen

Im März wird Catalyst 10.3 erscheinen und auch hier haben die ATI-Treiber-Entwickler einige neue Funktionen geplant. Besitzer eines Notebooks mit einer mobilen Radeon-Grafikkarte dürfen sich auf die Catalyst Mobility freuen. Das bedeutet, dass künftig die monatlich neu erscheinenden Catalyst-Treiber auch auf Notebooks eingesetzt werden können.

Wie unsere US-Schwesterpublikation PC-WORLD berichtet, werden aber vorerst drei Notebook-Hersteller die Nutzung der Catalyst-Treiber auf ihren Notebooks nicht erlauben: Sony, Toshiba und Panasonic.

Bei Eyefinitiy kommt eine Bezel-Korrektur hinzu. Außerdem wird es bei Eyefinity möglich sein, Monitorgruppen zu bilden (2 Monitore als großen Desktop + Extra-Desktop auf dem dritten Monitor).

Außerdem werden Catalyst 10.3 stereoskopisches 3D auf 120Hz-Monitoren aktivieren.

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