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ARD und ZDF sollen nur Programminhalte ins Web stellen

11.02.2002 | 09:48 Uhr |

Eine Begrenzung der Online-Auftritte von ARD und ZDF hat jetzt die baden-württembergische Landesregierung gefordert. Hintergrund: Eine uferlose Ausweitung des Online-Bereichs der öffentlich-rechtlichen Sender sei den Rundfunkgebührenzahlern nicht länger zuzumuten, erklärte Staatsminister Christoph Palmer (CDU) in Stuttgart.

Eine Begrenzung der Online-Auftritte von ARD und ZDF hat jetzt die baden-württembergische Landesregierung gefordert. Hintergrund: Eine uferlose Ausweitung des Online-Bereichs der öffentlich-rechtlichen Sender sei den Rundfunkgebührenzahlern nicht länger zuzumuten, erklärte Staatsminister Christoph Palmer (CDU) in Stuttgart.

Er bezog sich auf Forderungen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten: Diese hatte die Anstalten aufgefordert, Kriterien für die Begrenzung der Online-Aktivitäten vorzulegen.

Allein die ARD soll nach Angaben von Palmer für die Erweiterung ihres Web-Auftritts rund 175 Millionen Euro angefordert haben. Nach Angaben der Kommission sind aber nur 45 Millionen Euro gerechtfertigt.

Wenn es nach den Wünschen des Staatsministers geht, sollen sich die Sender allein auf die Präsentation der Programminhalte beschränken. Sollte dies nicht gelingen, müssten unter Umständen die Staatsverträge für ARD und ZDF angepasst werden: "Wir brauchen strengere Vorgaben für den Internet-Auftritt der öffentlich-rechtlichen Anstalten."

Einigung: Neue Rundfunkgebühr bezieht PCs mit ein (PC-WELT Online, 26.10.2002)

Rundfunkgebühren für PCs ab 2005 (PC-WELT Online, 16.10.2001)

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