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AOL sichert sich die Rechte an AIM-Postings

14.03.2005 | 12:15 Uhr |

Der Instant Messenger von AOL, AIM, gehört zu den am häufigsten genutzten Kommunikations-Tools im Netz. Künftig sollten Sie allerdings darauf achten, was Sie so über den Dienst an Freunde und Bekannte versenden, denn AOL hat seine Nutzungsbedingungen ein klein wenig angepasst.

Sie nutzen den AOL Instant Messenger, um Ihren Bekannten Bilder, Texte oder andere Inhalte zukommen zu lassen? Dann sollten Sie sich nicht wundern, wenn diese Inhalte plötzlich bei AOL auftauchen, denn das Unternehmen hat sich das Recht zur Verwendung von Inhalten gesichert, die per AIM versendet werden. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen seine AIM-Nutzungsbedingungen angepasst, berichtet Slashdot .

Wörtlich heißt es nun dort: "In dem Sie Inhalte über ein AIM-Produkt posten, erteilen Sie AOL, seiner Muttergesellschaft, seinen Tochtergesellschaften, angeschlossenen Unternehmen und Lizenznehmern das unwiderrufliche, dauerhafte und weltweite Recht, diese Inhalte in jedem Medium zu reproduzieren, anzuzeigen, zu verbreiten, anzupassen oder zu bewerben. Sie geben jegliches Recht auf Privatsphäre auf. Sie geben jegliches Recht zur Prüfung und Erlaubniserteilung für die Verwendung der Inhalte auf und verzichten auf Kompensationsleistungen für derartige Nutzungen."

Zwar ist nicht davon auszugehen, dass nun jegliche per AIM gesendeten Inhalte sofort seitens AOL verwertet werden, hierzu ist die täglich versendete Anzahl der Inhalte einfach zu groß, dennoch sollte Sie diese kleine Änderung immer im Hinterkopf behalten, wenn Sie den Instant Messenger künftig nutzen.

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