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AOL plant den Einsatz von Web-Bugs

08.10.2001 | 14:06 Uhr |

AOL plant offenbar Cookies und Web-Bugs einzusetzen, um Werbung besser auf die Mitglieder abstimmen zu können. Dazu soll der Internet Service Provider vor kurzem eine Veränderung an seiner "Privacy Policy" vorgenommen haben.

AOL plant offenbar Cookies und Web-Bugs einzusetzen, um Werbung besser auf Mitglieder abstimmen zu können. Dazu soll der Internet Service Provider vor kurzem eine Veränderung an seiner "Privacy Policy" vorgenommen haben. Dies berichtet die Los Angeles Times .

Gegenüber der Zeitung betonte eine Sprecherin von AOL, dass die Web Bugs und Cookies nicht "dazu benützt würden, persönlichen Surfgewohnheiten zu verfolgen" oder "an persönlichen Informationen der Mitglieder gekoppelt würden".

Die Integration von Web-Bugs, kleinen Grafiken, die mitverfolgen, wer eine Seite wie oft liest, soll vielmehr das Auftauchen von Werbebannern regeln - beispielsweise damit ein Banner nicht zu oft erscheint. Wann der Internet Service Provider damit beginnen wird, Web-Bugs und Cookies zu integrieren, ist derzeit noch unklar.

Ebenfalls unklar ist bislang, ob diese Technik auch in Deutschland angewendet werden soll. Bis Redaktionsschluss war AOL Deutschland nicht erreichbar.

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