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AOL meets Linux

12.08.2000 | 17:31 Uhr |

Linux-Besitzer können endlich aufatmen: AOL hat seinen Instant Messenger als Beta-Version für alle Linux-Nutzer veröffentlicht. Damit veröffentlich AOL erstmals Software für Linux und will damit auch Rechner erreichen, die nicht nur unter Windows oder Macintosh laufen. AOL ist bereit für Linux - ist Linux aber bereit für AOL?

Linux-Besitzer können endlich aufatmen: AOL hat seinen Instant Messenger als Beta-Version für alle Linux-Nutzer veröffentlicht. Damit veröffentlich AOL erstmals Software für Linux und will damit auch Rechner erreichen, die nicht nur unter Windows oder MacOS laufen. AOL ist bereit für Linux - ist Linux aber bereit für AOL?

Letztere Frage dürfte sich von Windows-Nutzern nur mit einem Achselzucken beantworten lassen. Linux-Nutzer sträuben sich aber sicherlich die Haare, wenn sie von AOL im Zusammenhang mit ihrem Betriebssystem hören. Denn sind wir mal ehrlich: Welcher Linux-Nutzer braucht AOL-Software?

Die Linux-Fans nehmen es in den gängigen Foren gelassen und stellen sich ganz andere Fragen: Hat AOL die "Bluescreens" für Linux mit portiert? Lohnt sich der Umstieg auf Linux jetzt erst recht - wenn schon (oder gerade) AOL nun Software dafür veröffentlicht? Hat AOL die Linux-Version programmiert, damit es endlich Werbe-Banner in Linux-Programmen gibt? Gibt es demnächst AOL-Software für SGI Irix oder Vax? Gibt es demnächst AOL 6.0 für Linux?

Die Linuxer haben eh schon eine große Auswahl an Instant Messengern - Open Source wohlgemerkt. So dürfte wohl der Ansturm auf AOLs Programm eher mager ausfallen. Für witzige Forums-Beiträge und AOL-Anekdoten taugt es aber alle mal. (PC-WELT, 12.08.2000, pk)

AIM Linux Beta von AOL

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