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AOL bietet Zusammenarbeit an

20.11.2000 | 22:11 Uhr |

Als Reaktion auf eine Aussage von Telekom-Chef Ron Sommer meldet sich nun AOL zu Wort und bietet der Telekom eine Zusammenarbeit an.

Als Reaktion auf das Interview von Ron Sommer in der FAZ meldet sich nun auch AOL zu Wort: "Wenn sich die erste Aufregung bei der Telekom gelegt hat, wird man auch dort erkennen, wie positiv diese Entscheidung für die Konsumenten, den Technologie-Standort Deutschland, die Verbreitung des Internets und letztlich auch für die Deutsche Telekom selbst ist", meint Uwe Heddendorp, Geschäftsführer von AOL Deutschland.

Die Breitband-Technologie wird nach seinen Vorstellungen noch "Jahre" benötigen, bis sie flächendeckend vorhanden ist und selbst dann "mindestens doppelt so teuer sein". Seiner Ansicht nach haben beide Technologien, sowohl die analoge als auch die digitale, ihre Daseinsberechtigung und schließen sich nicht gegenseitig aus.

Zu dem Vorwurf der hohen Kosten, die auf die Telekom zukommen, meint Heddendorp: "Die Kosten für die erweiterte Nutzung des Narrowbands übernimmt nach dem britischen Modell FRIACO, das wir uns auch für Deutschland vorstellen können, der Internet-Anbieter und eben nicht die Telekom."

Heddendorp appelliert weiter an die Telekom, sich mit den anderen Internet-Anbietern konstruktiv auseinander zusetzen, um schnellstmöglich die Vorgaben der Regulierungsbehörde umzusetzen.

"Ich vertraue fest darauf, dass die Telekom schon bald erkennen wird, dass wir nur gemeinsam das Ziel erreichen können, allen Bevölkerungsschichten in Deutschland den Zugang zum Internet preiswert und dauerhaft zu ermöglichen." (PC-WELT, 20.11.2000, mp)

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