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AOL bestätigt Sicherheitslücke im Instant Messenger

03.01.2002 | 10:49 Uhr |

America Online hat Berichte über eine Sicherheitslücke im AOL Instant Messenger (AIM) bestätigt. Durch einen Buffer-Overflow-Angriff kann ein Cracker die Kontrolle über den AIM und den Windows-PC des Benutzers übernehmen. AOL will die Lücke bis Ende dieser Woche geschlossen haben.

America Online hat Berichte über eine Sicherheitslücke im AOL Instant Messenger (AIM) bestätigt. Durch einen Buffer-Overflow-Angriff kann ein Cracker die Kontrolle über den AIM und den Windows-PC des Benutzers übernehmen. AOL will die Lücke bis Ende dieser Woche geschlossen haben.

AOL "habe das Problem erkannt und eine Lösung entwickelt, die in ein oder zwei Tagen eingesetzt werden kann", gab Andrew Weinstein, Sprecher von AOL bekannt. AOL werde das Bugfix auf seinem Server installieren, die Benutzer des AIM bräuchten keine Patches installieren.

Unabhängige Sicherheitsexperten der Hackergruppe w00w00 hatten die Lücke gestern bekannt gemacht. AOL habe eigenen Angaben zufolge noch keine Hinweise dafür, dass Nutzer des AIM bereits Opfer dieser Schwachstelle geworden sind.

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