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AOL bereitet Start eines VoIP-Dienstes vor

23.09.2005 | 16:21 Uhr |

AOL will am 4. Oktober mit "Totaltalk" einen neuen VoIP-Dienst in den USA starten und damit in Konkurrenz zu anderen Anbieten von Internet-basierten Telefon-Diensten treten.

AOL will am 4. Oktober einen neuen VoIP-Dienst in den USA starten und damit in Konkurrenz zu anderen Anbieten von Internet-basierten Telefon-Diensten treten. Der Service wird laut einem Bericht unserer Schwesterpublikation PC-World den Namen "Totaltalk" tragen und Anwendern die Möglichkeit bieten, über eine Internetverbindung mit anderen Anwendern zu telefonieren.

In der nächsten Version des AOL Instant Messenger (AIM), der derzeit noch unter dem Codenamen Triton entwickelt wird, werden Funktionen integriert sein, mit denen Anwender daheim eingehende Festnetz-Telefonate über den Computer annehmen und Anrufe entweder auf ein Handy oder auf ihr Voicemail-Konto weiterleiten können. Die aktuelle Beta von Triton ist nur für Windows XP erhältlich und enthält die Totaltalk-Funktionen noch nicht.

Der AIM bietet den Anwendern schon seit Jahren die Möglichkeit an, miteinander per Sprache in Kontakt zu treten. "Triton" wird die Möglichkeit aufs Festnetz erweitern.

AOL will in den USA einen Tarif für 18,99 US-Dollar im Monat anbieten - mit dem es möglich sein wird, rund um die Uhr und ohne Limit im Ortsbereich zu telefonieren. Ferngespräche werden bei diesem Tarif 0,039 US-Cents pro Minute kosten.

Für 29,99 US-Dollar im Monat will AOL einen Tarif anbieten, in dem unbegrenzt auch Ferngespräche in ganz USA und Kanada geführt werden können. Ein Tarif für 34,99 US-Dollar im Monat wird ebenfalls unbegrenzte Ferngespräche enthalten und zusätzlich die Möglichkeit bieten, Auslandsgespräche zu einem laut AOL "niedrigen" Preis zu führen.

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