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Hersteller von Antivirensoftware entwickeln neue Teststandards

04.02.2008 | 14:15 Uhr |

Namhafte Hersteller von Antivirensoftware haben sich auf die Gründung einer neuen Organisation mit dem Namen AMTSO verständigt, die für neue und einheitliche Test- und Bewertungsstandards für Antivirensoftware sorgen soll.

Tests von Virenscannern und anderen Schutzprogrammen gegen Malware werden von den PC-Besitzern immer mit großem Interesse gelesen. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Testkriterien der einzelnen Tester nicht miteinander übereinstimmen und somit nicht immer direkt vergleichbar sind. Oder - zumindest nach Meinung der Antiviren-Hersteller - sogar zu falschen Testergebnissen führen, weil die Testverfahren moderne Gefahren und Angriffsszenarien nicht ausreichend berücksichtigen würden. Abhilfe soll eine neue Organisation namens Anti-Malware Testing Standards Organization (AMTSO) schaffen, die von verschiedenen namhaften Sicherheitsunternehmen unterstützt wird.

Die neue Organisation soll an der Entwicklung neuer, einheitlicher Teststandards arbeiten und somit realistischere Bewertungen von Antivirensoftware ermöglichen. Zumindest stellen das die Hersteller von Virenscannern und Co so dar. Inwieweit sich die neuen Standards bei den Testern aber tatsächlich durchsetzen werden, bleibt abzuwarten.

Insgesamt sollen sich rund 40 Tester und Softwarefirmen (darunter Bitdefender, F-Secure, Kaspersky Lab, McAfee, Sophos, Symantec, Trend Micro, G Data und Panda Software) für die AMTSO zusammen gefunden haben. Mit dem Beitritt von IBM und Microsoft wird ebenfalls gerechnet.

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