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AMDs Schnäppchen-CPU Sempron wandert ins Notebook

24.11.2004 | 12:13 Uhr |

Das erste Modell, der Sempron 3000+ mit 1,8 Gigahertz für den Sockel 754, ist für ultradünne und ultraleichte Notebooks gedacht.

Ab sofort ist AMDs Sempron auch als Notebook-Variante erhältlich. Das erste Modell, der Sempron 3000+ mit 1,8 Gigahertz für den Sockel 754, ist für ultradünne und ultraleichte Notebooks gedacht. Entsprechend niedrig ist seine Verlustleistung, die laut AMD bei maximal 25 Watt liegen soll. Ist AMDs Stromspartechnik „PowerNow!“ aktiviert, sinkt die maximale Verlustleistung auf neun Watt. Zum Vergleich: Intels aktueller Notebook-Prozessor in dieser Preisklasse, der Celeron M 360 mit 1,4 Gigahertz auf Basis des Dothan-Prozessorkerns, genehmigt sich zwar nur 21 Watt, muss aber ohne Intels Stromsparfunktion Speedstep auskommen.

Der Sempron 3000+ basiert auf dem Athlon-64-Kern, muss allerdings auf die 64-Bit-Unterstützung verzichten. Auch den Second-Level-Cache hat AMD abgespeckt. Er ist nur 128 KB groß, während der Athlon 64 entweder auf 512 oder gar 1024 KB zurückgreifen darf. Dafür beherrscht der Sempron 3000+ die Enhanced Virus Protection (EVP), die vor bestimmten Viren- und Wurmangriffen schützt. EVP setzt allerdings Windows XP mit dem Service Pack 2 voraus.

Wie’s um die Rechenleistung des Sempron 3000+ bestellt ist, werden wir untersuchen, sobald uns ein Testmuster von AMD erreicht. Schließlich lässt sich nicht nur der Pentium M , sondern auch AMDs Stromsparfuchs in Desktop-Rechnern einsetzen. Und günstig ist er obendrei: Bei Abnahme von 1000 Stück kostet der Sempron 3000+ 134 Dollar. Nach Aussage von AMD ist er für Notebook-Hersteller ab sofort weltweit verfügbar. im Einzelhandel dürfte der Prozessor in zirka vier Wochen für rund 150 Euro erhältlich sein.

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