1696908

AMD stellt Turbo-Dock für Windows-8-Tablets vor

22.02.2013 | 18:02 Uhr |

AMDs neue Turbo-Dock-Technologie verwandelt Tablet-PCs in vollwertige Notebooks und passt den Energiebedarf und die Leistung je nach Nutzung an.

Nach dem großen Boom im Tablet-Sektor setzen PC-Hersteller, deren Notebook-Verkäufe sich zunehmend auf Talfahrt befinden, nun vermehrt auf Hybrid-Geräte. Ein neuartiges Konzept hat AMD heute im Vorfeld des Mobile World Congress 2013 mit dem so genannten Turbo Dock vorgestellt.

Dabei handelt es sich um eine Tastatur-Docking-Station für Tablet-PCs mit AMDs x86-Prozessoren. In der Peripherie ist ein zusätzlicher Akku verbaut, der zugeschaltet wird, wenn sich das Tablet einklinkt. Durch die zweite Batterie wird dabei automatisch der Prozessor im Tablet hochgetaktet und bietet so um bis zu 40 Prozent mehr Rechenleistung. Werden Dock und Tablet getrennt, wird die CPU wieder langsamer und ermöglicht so längere Akku-Laufzeiten beim Tablet-PC.

Der Betrieb mit Docking-Station empfiehlt sich so beispielsweise für das Arbeiten mit rechenintensiven Grafikprogrammen. Surft der Tablet-Nutzer nur im Web, soll die sparsamere Prozessor-Leistung ohne Dock hier für eine maximale Akku-Laufzeit sorgen.

Wichtige Hardware-Entwicklungen in 2013

Erstmals zum Einsatz kommen, soll die Turbo-Dock-Technologie mit AMDs neuen Temash-System-on-Chips. Die APUs bieten einen integrierten Radeon-HD-Grafikkern und werden im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt. Die Chips sollen wahlweise als Dual- und Quadcore-Versionen erhältlich sein und künftig in zahlreichen Tablet-PCs und Hybrid-Geräten zum Einsatz kommen. Erste Modelle will AMD im Rahmen des Mobile World Congress präsentieren. Die Messe findet in der nächsten Woche im spanische Barcelona statt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1696908