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AMD weitet Produktion aus

09.01.2001 | 15:35 Uhr |

Presseberichten zufolge plant AMD derzeit den Bau einer weiteren Fabrik für die Herstellung von Prozessoren. Mit Dresden und Austin (Texas) hätte AMD dann insgesamt drei Fertigungsstätten zur Verfügung.

Presseberichten zufolge plant AMD derzeit den Bau einer weiteren Fabrik für die Herstellung von Prozessoren. Mit Dresden und Austin (Texas) hätte AMD somit drei Fertigungsstätten zur Verfügung.

In der neuen Fabrik sollen Prozessoren auf 300-Millimeter-Wafer-Basis, statt wie bisher auf 200-Millimeter-Wafer-Basis, hergestellt werden. Mit dieser Veränderung soll eine höhere Stückzahl produziert werden, ohne dass die Kosten explodieren.

Für die Finanzierung des Projekts sucht AMD noch nach einem Partner - keine Kleinigkeit bei Kosten von etwa vier Milliarden Dollar. Einige Unternehmen haben sich aber bereits empfohlen: Mit Motorola hat AMD beispielsweise die Fabrik in Dresden errichtet.

Die neue Fabrik soll verhindern, dass es bei AMD zu Engpässen in der Produktion kommt. Noch im Jahr 1999 besaß AMD nur eine einzige Fabrik und konnte bei großer Nachfrage die Prozessoren nicht in ausreichender Stückzahl liefern.

Analysten sehen die dritte Prozessorfabrik als Schlüssel im Kampf gegen Intel. Allerdings sind sie skeptisch, was den Zeitplan von AMD angeht: Während AMDs neue Fertigungsstätte erst 2004 einsatzbereit sein soll, will Intel bereits 2002 eine neue Fabrik fertiggestellt haben. (PC-WELT, 09.01.2001, eb)

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