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AMD verlangt von Intel Offenlegung weiterer Dokumente

31.10.2006 | 14:53 Uhr |

AMD wirft Intel vor, PC-Händler durch Exklusivverträge an sich gebunden zu haben und AMDs Wettbewerbs-Chancen dadurch beeinträchtigt zu haben. AMD hat in diesem Zusammenhang vor einem US-Gericht beantragt, dass Intel Dokumente vorlegen muss, die Intels Aktivitäten außerhalb der USA betreffen.

AMD hat vor einem US-Gericht beantragt, dass Intel gezwungen wird, Firmenunterlagen vorzulegen, die Intels Auslandsaktivitäten belegen. AMDs Vorgehen ist der neueste Schritt im Verfahren AMD gegen Intel, in dem AMD seinen Rivalen vorwirft, Händler exklusiv an sich gebunden zu haben. Intel habe PC-Händler mit einer Kombination aus Zuckerbrot und Peitsche genötigt, nur Intel-Prozessoren beziehungsweise Rechner mit Intel-CPUs zu verkaufen. Und zwar weltweit bis Juni 2005, als AMD seine Klage einreichte.

Die von AMD jetzt zur Vorlage angeforderten Dokumente sollen diesen Vorwurf belegen. AMD will beweisen, dass Intels Vorgehen zu Umsatzverlusten bei AMD führte. Sowohl in den USA als auch außerhalb der Vereinigten Staaten.

AMD-Fabrik in Dresden: Spatenstich vor 10 Jahren (PC-WELT Online, 24.10.2006)

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