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Black Edition ohne Übertaktungsschutz

28.09.2007 | 12:20 Uhr |

AMDs Prozessor-Linie Black Edition erhält mit dem Athlon 64 X2 5000+ interessanten Zuwachs - der Multiplikator der 2,6-GHz-CPU ist frei wählbar.

Das zweite Modell aus AMDs Black Edition , der Athlon 64 X2 5000+, arbeitet mit 2,6 GHz und greift pro Kern auf 512 KB L2-Cache zurück. Der Doppelkerner ist für Leistungsfetischisten gedacht, die gern selber an der Taktrate drehen. Dank des frei wählbaren Multiplikators lässt sich der 5000+ auf Taktraten jenseits der 3-GHz-Grenze hochjubeln, ohne den Referenztakt zu verändern. Die sehr gute Übertaktbarkeit begünstigt die niedrige Verlustleistung von maximal 65 Watt. Der AM2-Prozessor soll Anfang Oktober im Einzelhandel für circa 140 Euro erhältlich sein.

Die Black Edition ist AMDs Replika auf die Extreme Editions des Erzrivalen Intel , die ebenfalls mit frei wählbarem Multiplikator um die Gunst der Kunden buhlt. Insbesondere Spielefreaks will AMD mit der Black Edition ködern und treuen Kunden die Wartezeit bis zur Premiere des Vierkern-Prozessors Phenom versüßen.

Seinen Einstand feierte die Black Edition Mitte August mit dem Athlon 64 X2 6400+. Der mit 3,2 GHz taktstärkste Prozessor des Halbleiter-Davids verbraucht allerdings in der Spitze bis zu 125 Watt - doppelt so viel wie der nun vorgestellte schwarze 5000+. Gerüchten nach will AMD seine Black Editon bis Ende 2007 um schwarz angepinselte Grafikkarten auf Basis der Radeon-HD2000-Chipgeneration erweitern. Die Karten sollen nicht nur optisch glänzen, sondern auch höhere Taktraten als die Serienprodukte aufweisen.

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