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AMD macht Preiskampf mit Intel zu schaffen

13.07.2001 | 11:05 Uhr |

Der Chiphersteller AMD hat die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2001 bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Einnahmen von 1,17 Milliarden Dollar auf 985,3 Millionen Dollar. Der Nettogewinn lag in diesem Quartal bei 17,4 Millionen Dollar. Als Gründe für die sinkenden Einnahmen gibt AMD die sinkende Nachfrage nach Flashspeicher an. Aber auch der Preiskampf mit Intel bei den Prozessoren hat zu einem niedrigeren Gewinn geführt.

Der Chiphersteller AMD hat die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2001 bekannt gegeben . Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Einnahmen von 1,17 Milliarden Dollar auf 985,3 Millionen Dollar.

Der Nettogewinn lag in diesem Quartal bei 17,4 Millionen Dollar. Das entspricht fünf Cent pro Aktie. Damit liegt der Gewinn höher als von Analysten erwartet. Diese gingen von einem Gewinn von vier Cent pro Aktie aus.

Als Gründe für den Rückgang gibt AMD die sinkende Nachfrage nach Flashspeicher an. Aber auch der Prozessor-Preiskampf mit Intel hat Spuren hinterlassen.

AMD geht davon aus, dass im laufenden Quartal die Einnahmen wiederum um knapp 15 Prozent unter den Zahlen des Vergleichszeitraums liegen werden. Ab dem vierten Quartal soll sich die Situation jedoch wieder verbessern.

AMD-Chef Jerry Sanders ist dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. "In einem unerwartet schwierigen Marktumfeld haben wir zumindest den Marktanteil unserer beiden wichtigsten Produktlinien - Flash und Mikroprozessoren - gesteigert", so Sanders.

AMD hat im zweiten Quartal insgesamt 7,7 Millionen Prozessoren verkauft. Den größten Anteil stellten in diesem Segment Athlon- und Duron-Prozessoren.

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