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AMD expandiert auf dem chinesischen Markt

03.11.2003 | 15:04 Uhr |

Mit einer Kooperation mit Digital China versucht AMD, auf dem viel versprechenden chinesischen Markt Fuß zu fassen. Die Vereinbarung sieht unter anderem die Eröffnung von 500 Läden vor, die AMD-Prozessoren anbieten werden.

Mit einer Kooperation mit Digital China versucht AMD , auf dem viel versprechenden chinesischen Markt Fuß zu fassen. Die Vereinbarung sieht unter anderem die Eröffnung von 500 Läden vor, die AMD-Prozessoren anbieten werden.

Digital China war bis zur Abspaltung im Jahre 2001 für die Distribution bei Chinas größtem IT-Anbieter Legend Holdings zuständig und ist heute der größte IT-Distributor in China. Digital China wird die "boxed"-Versionen von AMDs Athlon XP-, Athlon-64- und Opteron-Prozessoren anbieten.

Um die Verbreitung von AMD-Prozssoren zu unterstützen, sollen zudem im ganzen Land 500 Läden eröffnet werden, die ausschließlich diese CPUs anbieten werden. AMD legt sein Augenmerk dabei vor allem auf diejenigen Anwender, die sich ihre PCs selbst zusammenbauen, da diese in China in der Regel weniger kosten, als Komplett-Systeme.

"Es ist definitiv ein richtiger Schritt von AMD", meint Kitty Fok, Direktorin für Personal Systems Research bei IDC Asia-Pacific. "Digital China verfügt über ein sehr gutes Netzwerk in China und über einen sehr guten Markennamen."

PCs Marke Eigenbau stellten im zweiten Quartal 2003 in China einen Marktanteil von 22 Prozent, was einem Umsatzvolumen von rund 340 Millionen Dollar entspricht, so Fok. "China ist ein sehr großer Markt und viele Dinge entwickeln sich", so die Analystin. "Anwender suchen nach günstigen Computern."

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