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AMD erwartet keinen Preiskrieg

03.05.2001 | 15:25 Uhr |

Kaum eine Woche vergeht ohne eine Meldung über eine Preissenkung von Intel oder AMD. Jerry Sanders, CEO von AMD, ist davon überzeugt, dass sein Unternehmen dauerhaft die Preise von Intel unterbieten kann. Von einem Preiskrieg mit dem Erzrivalen will er jedoch nicht sprechen.

Kaum eine Woche vergeht ohne eine Meldung über eine Preissenkung von Intel oder AMD. Jerry Sanders, CEO von AMD, ist davon überzeugt, dass sein Unternehmen dauerhaft die Preise von Intel unterbieten kann. Von einem Preiskrieg mit dem Erzrivalen will er jedoch nicht sprechen, wie The Register berichtet.

Sanders geht davon aus, dass AMD-CPUs auch in Zukunft Intels Prozessoren preislich unterbieten werden, wie CRN meldet. Und der von Intel favorisierte Rambus-RAM sei auch weiterhin teuerer als DDR-RAM, auf den AMD setzt.

"Wir wünschen keinen Preiskrieg", so der AMD-Boss auf der Merrill Lynch Computer Hardware Konferenz in New York, und er erwarte auch keinen. Im laufenden Jahr wolle man 700 Millionen Dollar für Forschung und Entwicklung ausgeben. Trotzdem werde man die Kosten nicht aus den Augen verlieren, wie sich Sanders BridgeNews gegenüber äußerte.

Ein Wermutstropfen fällt allerdings auf die Erfolge von AMD. Dell, der größte PC-Hersteller der Welt (wir berichteten), werde auch weiterhin ausschließlich auf Prozessoren aus dem Hause Intel setzen. Dies glaubt zumindest Sanders. (PC-WELT, 03.05.2001, hc)

AMD verschiebt 64-Bit-Prozessoren (PC-WELT Online, 30.04.2001)

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