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AMD enthüllt: 64-Bit-CPUs besitzen integrierten "Buffer overflow"-Schutz

15.01.2004 | 11:23 Uhr |

Angreifer nutzen immer wieder für ihre Angriffe einen so genannten "Buffer overflow", um Internet-Anwendern ihren schädlichen Programmcode unterzujubeln. AMD hat in seinen Opteron- und Athlon-64-Prozessoren einen Schutz gegen solche Angriffe eingebaut. Das Feature trägt den Namen "Execution Protection", erkennt Attacken und blockiert diese dann, so dass sie keinen Schaden mehr anrichten können.

Angreifer nutzen immer wieder für ihre Angriffe einen so genannten "Buffer overflow", um Internet-Anwendern ihren schädlichen Programmcode unterzujubeln. AMD hat in seinen Opteron- und Athlon-64-Prozessoren einen Schutz gegen solche Angriffe eingebaut.

Das Feature trägt den Namen "Execution Protection", erkennt Attacken und blockiert diese dann, so dass sie keinen Schaden mehr anrichten können. Herkömmliche Prozessoren erkennen einen "Buffer overflow" und reagieren auf diesen mit einem Befehl, der zum System-Absturz führt. Schädlicher Code kann dabei dennoch auf den Rechner gelangen.

Laut John Crank, Produktmanager für Athlon 64 bei AMD, gehen die Athlon 64- und Opteron-Prozessoren einen Schritt weiter. Sobald ein "Buffer overflow" erkannt wird, sorgen die Prozessoren dafür, dass jeder folgende Programmcode als "nicht ausführbar" gilt. Damit wird verhindert, dass der schädliche Code (beispielsweise ein Trojaner), den ein Angreifer einem Rechner unterjubeln will, Schaden anrichten kann.

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