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AMD bastelt an neuem Messverfahren für PC-Leistung

22.08.2002 | 15:52 Uhr |

AMD will nicht länger akzeptieren, dass die Taktung in Megahertz wichtigster Gradmesser für die Leistungsfähigkeit von PCs sein soll. Der kalifornische Chiphersteller hat sich - wie bereits im letzten Jahr als "True Performance Initiative" (TPI) angekündigt - mit anderen Branchengrößen und Verbraucherberatern zusammengetan, um ein "objektives" Messverfahren für die Rechnerleistung zu entwickeln. Anders als bisherige Benchmarktests, die Systemkomponenten meist gesondert unter die Lupe nehmen, soll das neue Verfahren das Zusammenspiel aller Faktoren berücksichtigen, die die Gesamtleistung eines Computers beeinflussen.

AMD will nicht länger akzeptieren, dass die Taktung in Megahertz wichtigster Gradmesser für die Leistungsfähigkeit von PCs sein soll. Der kalifornische Chiphersteller hat sich - wie bereits im letzten Jahr als "True Performance Initiative" (TPI) angekündigt - mit anderen Branchengrößen und Verbraucherberatern zusammengetan, um ein "objektives" Messverfahren für die Rechnerleistung zu entwickeln. Anders als bisherige Benchmarktests, die Systemkomponenten meist gesondert unter die Lupe nehmen, soll das neue Verfahren das Zusammenspiel aller Faktoren berücksichtigen, die die Gesamtleistung eines Computers beeinflussen. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation "Computerwoche".

"Wir arbeiten in Kooperation mit führenden Anbietern an einer Lösung, die Endanwendern eine bessere Bewertungsbasis dessen, was sie tatsächlich erhalten, bieten soll", erklärte Patrick Moorhead von AMD bei der gestrigen Markteinführung der beiden neuen Athlon-XP-Prozessoren des Chipproduzenten. Preis und Prozessorgeschwindigkeit seien nicht alles: So könne beispielsweise ein System auf Basis des hauseigenen 1,8-Gigahertz-Athlon-XP-2200+ die gleiche oder sogar eine höhere Leistung erzielen als ein vergleichbarer Rechner mit Intels Pentium 4 mit 2,26 Gigahertz.

AMD strebt ein für Endverbraucher eingängiges und leicht verständliches Messverfahren an, das beim Kauf als Orientierungshilfe vor Ort dienen und Erstkäufern das Studium verwirrender Referenzmaterialien ersparen soll. "Glühbirnen bieten heutzutage bessere Verbraucherinformationen am Point-of-Sale als ein PC", argumentiert Moorhead. Insbesondere in Flautezeiten sei es für den PC-Markt schlecht, wenn sich die Kunden nicht orientieren könnten.

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