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AMD: Verwirrende Technikbezeichnungen führen zu Kaufunlust

08.07.2003 | 09:43 Uhr |

Verbraucher stellen oftmals Hardwareanschaffungen zurück, weil sie durch zu viele Fachbegriffe verwirrt werden, hat eine von AMD in Auftrag gegebene Studie herausgefunden. Es entstehe eine immer größer werdende Lücke zwischen der von der Industrie herausgebrachten Technologie und den damit verbundenen Begriffen und ihrer Adaption und Begreifbarkeit beim Käufer, sagte Patrick Moorehead, Vice President für Kundenbetreuung und Corporate Marketing bei AMD.

Verbraucher stellen oftmals Hardwareanschaffungen zurück, weil sie durch zu viele Fachbegriffe verwirrt werden, hat eine von AMD in Auftrag gegebene Studie herausgefunden. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation "Computerwoche" . Es entstehe eine immer größer werdende Lücke zwischen der von der Industrie herausgebrachten Technologie und den damit verbundenen Begriffen und ihrer Adaption und Begreifbarkeit beim Käufer, erklärte Patrick Moorehead, Vize Präsident für Kundenbetreuung und Corporate Marketing bei AMD.

Wer die Terminologie nicht verstehe, könne auch nicht begreifen, welche Vorteile eine Neuanschaffung bringt, so Moorehead. AMD befragte 1535 Anwender und hat festgestellt, dass teilweise auch Nutzer, die seit mehreren Jahren am PC arbeiten, mit Begriffen wie "Megahertz" und "Web-Browser" nichts anfangen können. Aus Frust darüber, Produktbeschreibungen nicht zu verstehen, werden Kaufvorhaben wieder zurückgestellt, heißt es in der Studie.

Laut Moorehead ist es notwendig, ein System zu schaffen, mit dessen Hilfe Käufer PCs, die mit Komponenten unterschiedlicher Hersteller ausgestattet sind, besser vergleichen können. Es solle zum Beispiel mit dem "Megahertz-Mhytos" aufräumen. So sei die Leistung einer CPU nicht alleine an der Taktfrequenz zu messen.

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