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AMD: Preiskampf mit Intel hinterlässt Spuren

06.07.2001 | 15:53 Uhr |

AMD hat im Preiskampf mit Intel Federn lassen müssen und einen Gewinnrückgang für das zweite Quartal 2001 angekündigt. Der Umsatz soll nun nur 985 Millionen Dollar betragen, obwohl so viele Prozessoren wie noch nie verkauft wurden.

AMD hat im Preiskampf mit Intel Federn lassen müssen und einen Gewinnrückgang für das zweite Quartal 2001 angekündigt.

Für das zweite Quartal 2001 rechnet AMD mit einem Gewinn von drei bis fünf Cents pro Aktie. Information unseres Schwestermagazins Tecchannel zufolge hatten Marktanalysten mit einem Gewinn von etwa 27 Cents pro Aktie gerechnet.

Der Umsatz soll nur 985 Millionen Dollar betragen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2000 ist der Umsatz damit um elf Prozent zurückgegangen.

Dieses Ergebnis führt AMD auf die mangelnde Nachfrage nach Flash-Speicher sowie den Preiskampf im Prozessorbereich zurück. Der harte Wettbewerb führte zu sehr niedrigen Durchschnittspreisen bei den CPUs.

Positiv für AMD: Dem Unternehmen ist es trotz des Preiskampfes mit Intel gelungen, Rekordstückzahlen von Athlon- und Duron-Prozessoren zu verkaufen.

Am 12. Juli will AMD die endgültigen Quartalsergebnisse vorlegen.

Starke Töne von Intel (PC-WELT Online, 21.06.2001)

Blutet AMD finanziell aus? (PC-WELT Online, 12.06.2001)

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