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AMD-Grafikkarten der R9- und R7-Serie im Test

08.10.2013 | 06:01 Uhr |

AMD sorgt für mächtig viel Wirbel und veröffentlicht gleich mehrere neue Grafikkarten auf einmal. Wir haben die zwei Vertreter der neuen Grafik-Generation im Test, und zwar die HIS Radeon R9 280X und die AMD Radeon R7 260X. Was die Karten im Test leisten, erfahren Sie in den beiden separaten Artikeln.

Um die sogenannten Hawaii-GPUs von AMD rankten sich viele Gerüchte, die sich nun teilweise bestätigt haben, wie beispielsweise das neue Namensschema. Doch auch folgendes Gerücht hat sich bewahrheitet: Die Grafikkarten der Serien Radeon R9 280X sowie R7 260X setzen auf bereits veröffentlichte GPUs, die der Chip-Bauer wenig bis gar nicht verändert hat. Dass es am Ende doch eine große Überraschung gibt, klären die beiden ausführlichen Tests.

Hier gelangen Sie zum Test der HIS Radeon R9 280X

Hier gelangen Sie zum Test der AMD Radeon R7 260X

AMD mit neuem Namensschema für Grafikkarten

Die neue Grafik-Generation müsste nach der althergebrachten Modellbezeichnung nun die Radeon-HD-8000-Serie sein, doch weit gefehlt. AMD führt eine neue Nomenklatur ein, das sich aus "R X ", wobei das X hier für das Leistungssegment steht. Also R9 für die Oberklasse und R7 für die Einsteiger. Die nachfolgende dreistellige Zahl bezeichnet wiederum die Geräteklasse genauer, die 290X ist das Flaggschiff.Numerisch gesehen fehlt bis jetzt das Segment "R8", das AMD vermutlich bald veröffentlicht.

Fast überall vertreten

Mit den Grafikchips auf der Graphics-Next-Core-Basis ist AMD nun fast auf dem gesamten Gaming-Markt vertreten: So setzen neben der bereits erschienenen Nintendo Wii U auch die Next-Gen-Konsolen Sony Playstation 4 und Microsoft Xbox One auf die Rechenpower von AMD-Chips. Da lag es fast nahe, dass AMD den PC mit den Konsolen in einer besonderen Art und Weise verbindet: Mit einer eigens entwickelten Programmierschnittstelle namens Mantle dürfen Entwickler besonders konsolenähnlich (also hardwarenah) Spiele erstellen. Programmierer sollen durch Mantle nicht nur einfacher über Plattformen hinweg entwickeln, sondern auch die Anwendungen besser auf die Hardware abstimmen können. Battlefield 4 wird eines der ersten Spiele sein, das die Schnittstelle unterstützt.

Darüber hinaus sind die neuen Grafikkarten bereits jetzt kompatibel zu DirectX 11.2 und OpenGL 4.3, die anderen Schnittstellen möchte der Hersteller natürlich nicht vernachlässigen. Besonders gute Nachrichten gibt es jedoch beim Verkaufspreis zu berichten, der sich bereits zum Start auf einem sehr niedrigen Niveau befinden soll. Eines können wir aber vorweg verraten: In Sachen Performance muss sich Konkurrent Nvidia (noch) nicht warm anziehen, Sorgen sollte sich der Mitbewerber eher um seine Preispolitik machen.

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