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AMD: CPU und Grafikchip in einem Chip – "Barcelona" in drei Varianten

27.07.2007 | 10:34 Uhr |

AMD hat am Donnerstag bei einem Treffen mit Analysten und Journalisten seine neue Strategie vorgestellt, bei der künftig CPUs und Grafikprozessoren in einem Chip verschmolzen werden sollen, der dann in allen Geräten, angefangen von Workstations, über HD-Fernseher bis Handys zum Einsatz kommen soll.

Nach der Übernahme von ATI soll die neue Strategie AMD dabei helfen, verstärkt Produkte auch in den stark wachsenden Home-Entertainment- und Mobilfunk-Bereichen anzubieten. Diese Strategie bezeichnet AMD als „Bulldozer und Bobcat“-Strategie, wie Phil Hester, Chief Technology Officer bei AMD, erläuterte. „Bulldozer“ steht dabei für alle Produkte für den Server-, Workstation- und Desktop-PC-Markt. „Bobcat“ (Kompaktlader) umfasst Produkte für den Handheld- und Consumer-Electronics-Markt.

Die neuen Prozessoren sollen laut Angaben von AMD auf der Architektur der x86-Prozessoren für Desktop-PCs und Server basieren und irgendwann 2009 auf den Markt kommen.

AMD ist der Ansicht, dass das Wachstumspotential bei den mobilen Geräten größer ist, weil hier immer mehr Geräte auf den Markt kommen, mit denen die Besitzer Videos ansehen können. Im Home-Entertainment-Bereich erfreuen sich Spielekonsolen, HD-TV-Fernseher und Set-Top-Boxes hoher Beliebtheit und benötigen Chips für die Darstellung hochauflösender Grafik.

Das Treffen nutzte AMD, um auch weitere Details zu seiner Vier-Kern-CPU „Barcelona“ preiszugeben, der noch in diesem Quartal erscheinen soll. Demnach soll „Barcelona“ in drei Modellen auf den Markt kommen: in der stromeffizienten Variante (mit maximal 1,9 GHz), in einer normalen Variante (2 GHz) und als SE-Variante (bis zu 2,3 GHz). Details zu den Preisen und ein genaues Erscheinungsdatum wollte AMD aber nicht preisgeben.

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