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AF51, A31 und AL21: Drei neue Einsteigermodelle von Benq

04.04.2006 | 15:42 Uhr |

Nach der Pleiten-, Pech- und Pannenserie beim einstmals erfolgreichen Mobilfunkhersteller Siemens des vergangenen Jahres restrukturiert sich das nun von BenQ geführte Unternehmen nur langsam. Während man den High-End UMTS-Slider SG75 erstmal auf Eis gelegt hat und sein Glück mit kleineren Stückzahlen der aktuellen S-Serie wie SXG75 und S75 versucht, besinnt sich BenQ gleichzeitig auch auf die nach wie vor erfolgreichen Prepaid- und Einsteigermodelle.



Den Anfang der heute erstmals gezeigten Handys macht das AF51 in schickem schwarzen Folderdesign. Optisch lehnt es sich an seine Vorgänger CF62 , SF65 und CF75 an und punktet mit geradlinigem und gefälligem Design, einem großen 5-Wege-Navkey sowie einem aufgeräumten Tastenfeld. Technisch ist es wie seine neuen Geschwister alles andere als herausragend - aber hohe Ansprüche sollte man an ein Modell der A-Klasse ohnehin nicht stellen. Das Hauptdisplay misst 130x130 Pixel und stellt bis zu 65.536 Farben dar, was die elementaren Ansprüche des traditionellen Siemens-Systems erfüllt. Das Außendisplay stellt bei 96x64 Pixeln Auflösung ebenfalls 65.536 Farben dar, was für das Einsteigersegment durchaus innovativ ist. Auf mobile Connectivity muss man nicht verzichten: das AF51 verfügt über einen GPRS-fähigen WAP-Browser und MMS-Funktionen, lässt aber eine Kamera vermissen. Ebensowenig findet man lokale Connectivity-Funktionen wie Infrarot- oder Bluetooth-Port am AF51.


Das Gerät wird in den Farbvarianten "Panther Schwarz" und "Delfin Grau" verfügbar und mit einer dezenten Metallic-Lackierung überzogen sein. Mit 79x41x20mm Größe gehört es darüber hinaus zu den kleinsten Foldern der Einsteiger- und unteren Lifestyle-klasse ( Vergleich mit Z300i, X200, PEBL, 6101 ).

Wer schon immer mit einem Slider-Modell geliebäugelt hat, sich aber nicht für einen Vertragsabschluss entschließen konnte oder die Billigangebote der aktuellen Mobilfunkdiscounter nutzt, könnte sich fürs AL21 erwärmen, dem ersten Slider in BenQ/Siemens Einsteigerklasse. Der Schiebemechanismus samt Tastatur wurde vom S-Klassenäquivalent SL75 übernommen, der Oberteil des Sliders dem verringerten Funktionsumfang angepasst.

In den Farben "Red Temptation" und "Black Magic" sowie einem mattierten Metalleffekt und einer halbtransparenten Rückwand soll es insbesondere preisbewusste jugendliche Kunden begeistern ( Vergleich mit X500, E350, Philips 960, Grundig M240 ).

Das A31 ist ein klassisches Barren-Handy des deutschen Traditionsherstellers unter taiwanischer Führung und soll den etwas konservativeren, preisbewussten Business-User ansprechen. Wie alle Handys des Herstellers verfügt es über vergleichsweise ausgereifte Organizer-Qualitäten und stellt Informationen auf einem wenig innovativen 128x128 Pixel großen Display mit 65.536 Farben dar. Klar voneinander abgegrenzte Tasten und ein chromfarbener Navkey sowie ein weniger verpieltes Äußeres macht es zum direkten Konkurrenten zu vielen Einsteigermodellen anderer Hersteller . Keines der drei Handys verfügt über eine Kamera oder einen MP3-Player, der interne Speicherausbau ist ausschließlich für Kontakte und Nachrichtenspeicher gedacht und mit 1.5MB nicht besonders groß bemessen. Alle drei Geräte sollen ab dem ersten Quartal 2006 im Handel zu einem laut Siemens sehr konkurrenzfähigen Preis verfügbar sein.

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