mSATA-SSDs

Adata stellt zwei neue mSATA Solid State Drives vor

Dienstag den 19.06.2012 um 14:44 Uhr

von Friedrich Stiemer

ADATAs neue mSATA-SSDs: XPG SX300 und Premier Pro SP300.
Vergrößern ADATAs neue mSATA-SSDs: XPG SX300 und Premier Pro SP300.
© Adata
Adata Technology gibt heute die Markteinführung der XPG SX300 und Premier Pro SP300 mSATA (mini-SATA) Solid State Drives bekannt. Beide Produkte zielen mitunter in Richtung der Anwender, die Notebooks oder Mainboards mit integrierter mSATA Schnittstelle Ihr Eigen nennen.
Durch die Verwendung einer kleinen mSATA-SSD, z.B. als reines Cache-Laufwerk, lassen sich Geschwindigkeitsschübe verzeichnen, die Systemen mit einer SSDs als primärem Laufwerk in Bezug auf die Performance in fast nichts nachstehen sollen.

Adata erweitert mit XPG SX300 und Premier Pro SP300 sein mSATA-Portfolio

Adata mSATA-SSD XPG SX300.
Vergrößern Adata mSATA-SSD XPG SX300.
© Adata

Die XPG SX300 verfügt über eine SATA 3 - Schnittstelle (6Gbit/s), und richtet sich an Poweruser, die hohe Geschwindigkeit und Kapazität wünschen. Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sollen 550 und 505 MB/s jeweils mit maximal 4K Random-Write Werten von 85.000 IOPS erreichen. Mit Kapazitäten von 64, 128 und 256 GB bietet die SX300 die Leistung der aktuellen Solid-State-Technik im kleinen mSATA Formfaktor.

Adata mSATA-SSD Premier Pro SP300
Vergrößern Adata mSATA-SSD Premier Pro SP300
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Die Premier Pro SP300 verfügt über eine SATA 2 - Schnittstelle (3Gbit/s) und soll eine kostengünstige Upgrade-Option darstellen. Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sollen 280 und 260 MB/s jeweils mit maximal 4K Random-Write von 46.000 IOPS erreichen. Kapazitäten von 24, 32 und 64 GB ermöglichen den Einsatz in Verbindung mit einer größeren, jedoch langsameren, mechanischen Festplatte, so dass die SP300 mSATA SSD einen kostengünstigeren Weg zur Erhöhung der Systemgeschwindigkeit darstellen soll, beispielsweise als Cache-Laufwerk.

Die spezielle Firmware, die bei allen Adata-SSD-Laufwerken der SP- und SX-Klasse (2,5 Zoll und mSATA) basierend auf Sandforce-Controllern zum Einsatz kommt, lässt eine komplette Adressierung der NAND-Flash-Komponenten zu und bietet somit mehr Speicherplatz. Dadurch soll der Anwender 7 Prozent mehr Kapazität gegenüber anderen Solid State Drives der Mitbewerber haben, die ebenfalls einen Sandforce-Controller verwenden. Diese sogenannte „Null-Prozent-Over-Provisioning“-Firmware soll keinen Leistungsverlust mit sich bringen, setzt allerdings ein hundertprozentiges Screening der verbauten NAND-Flash Chips voraus, um deren einwandfreie Qualität zu gewährleisten.

Sowohl die SX300 als auch die SP300 unterstützen die Intel Smart Response Technik und entsprechen dem ATA/ATAP1-7 Standard. Unterstützende Funktionen wie S.M.A.R.T, NCQ-Befehlssätze und der TRIM-Befehl kommen noch hinzu. Eine 3-Jahres-Garantie und eine MTBF (Mean Time Between Failures) von 1.200.000 Stunden sollen einen langfristigen Einsatz fernab von technischen Problemen gewährleisten.

Verfügbarkeit

Die neuen SP300 und SX300 mSATA-SSDs werden über ausgewählte Distributoren und Händler vertrieben und sind ab sofort zu folgenden Verkaufspreisen (ohne MwSt.) verfügbar:

- SX300: 109,99 USD (rund 87 Euro, 64GB), 179,99 USD (rund 143 Euro, 128GB), 349,99 USD (rund 277 Euro, 256GB)

- SP300: 59,99 USD (rund 48 Euro, 24GB), 69,99 (rund 55 Euro, 32GB), 103,99 (rund 82 Euro, 64GB)

Dienstag den 19.06.2012 um 14:44 Uhr

von Friedrich Stiemer

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