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ACNS überwacht Downloads von US-Studenten

20.04.2004 | 12:15 Uhr |

ACNS (Automated Copyright Notice System), ein System zur Erkennung von Urheberrechtsverletzungen, kommt ab sofort an der University of California at Los Angeles (UCLA) zum Einsatz. Das System wurde von Vivendi Universal Entertainment und der Universal Music Group entwickelt. Es soll die rund 37.500 Studenten überwachen und Alarm schlagen, wenn diese Musik oder Kinofilme über eine P2P-Tauschbörse saugen.

ACNS (Automated Copyright Notice System), ein System zur Erkennung von Urheberrechtsverletzungen, kommt ab sofort an der University of California in Los Angeles (UCLA) zum Einsatz. Das System wurde von Vivendi Universal Entertainment und der Universal Music Group entwickelt. Es soll die rund 37.500 Studenten überwachen und Alarm schlagen, wenn diese Musik oder Kinofilme über eine P2P-Tauschbörse saugen. An den Studenten der ULCA wird das System erstmals getestet. Das berichtet der US-IT-Nachrichtendienst Cnet.

Die Privatsphäre der Studenten wird laut Angaben der Hersteller nicht gestört. Vielmehr solle den Universitäten ein Mittel geboten werden, um besser kontrollieren zu können, ob Studenten urheberrechtlich geschützte Dateien aus dem Internet herunterladen. ACNS kann auch zum Schutz vor Viren und anderen Internetschädlingen eingesetzt werden.

Die Studenten wurden per Brief darüber informiert, dass ACNS zum Einsatz kommt. Studenten, die erwischt werden, wird der Internet-Zugang abgeschaltet, bis sie die betreffenden Dateien gelöscht haben. Bei einem zweiten Vorfall erfolgt die selbe Vorgehensweise, zusätzlich wird aber auch ein Gespräch beim Studiendekan fällig. Kritiker des ACNS rechnen damit, dass die Studenten sich bald eine Möglichkeit einfallen lassen werden, um das System umgehen zu können.

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