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904SH: Handy mit Gesichtserkennung

28.02.2006 | 10:31 Uhr |

Biometrische Merkmale als Zugangssicherung finden zunehmend Verwendung. Bestes Beispiel sind die Fingerprintsensoren an Notebooks, die es mittlerweile sogar schon bei einigen Discounter-Angeboten gibt. Aber auch bei Handys macht ein biometrischer Zugangsschutz Sinn. In diese Kerbe schlagen Vodafone und Sharp mit ihrer Neuvorstellung: Einem Mobiltelefon mit Gesichtserkennung.

Vodafone hat zusammen mit Sharp das 904SH vorgestellt. Das Besonders an dem Handy: Es besitzt eine Gesichtserkennung.

Und die funktioniert so: Unter dem Hauptdisplay des Telefons ist eine kleine Kamera eingebaut. Mit ihrer Hilfe soll das Handy binnen einer Sekunde das Gesicht der Person vor der Kamera mit den Daten des auf dem Mobiltelefon hinterlegten Gesichtsprofils abgleichen und bei Übereinstimmung den Zugang freigeben. Für Situationen, in denen sich die Gesichtserkennung nicht durchführen lässt – beispielsweise in einem dunklen Raum – gibt es als Alternative eine Frage-Antwort-Zugangsüberprüfung.

Das 904SH besitzt zudem ein VGA-Display mit 640x480 Bildpunkten. Via Internetverbindung sind Firmware-Updates für das Handy möglich. Damit entfällt der Besuch in einem Service-Shop, um neue Firmware aufspielen zu lassen.

Außerdem ist eine Java-basierte Chat-Funktion mit an Bord. Mittels Bluetooth können damit bis zu acht Personen miteinander chatten, sofern sie sich in der Reichweite der Bluetooth-Handys befinden.

Neben der Kamera für die Gesichtserkennung ist auch noch eine klassische Handy-Kamera für Schnappschüsse eingebaut. Sie liefert Aufnahmen mit der respektablen Auflösung von bis zu 3,2 Megapixel und besitzt sogar zweifaches optisches Zoom.

Verkaufsstart für das neue Mobiltelefon ist April. Zunächst allerdings nur in Japan. Ob das 904SH auch in Europa auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. Zum Preis gibt es noch keine Angaben.

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