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90 Prozent aller Handys sind ungeschützt

14.08.2007 | 09:22 Uhr |

Einer Studie des Sicherheitsspezialisten Avira zufolge sind 90 Prozent aller Mobiltelefone nicht vor Handy-Viren sicher.

Laut der „Gewissensfrage des Monats" des Sicherheitsspezialisten Avira hat jeder fünfte Nutzer von PocketPCs oder Mobiltelefonen noch nie etwas von Handy-Viren gehört. In der regelmäßigen Umfrage überprüft der Antivirenspezialist das IT-Gefahrenbewusstsein der Besucher seiner Website. In der aktuellen Studie gaben 867 deutsch- und englischsprachige Anwender Auskunft, ob sie Angst davor haben, dass ihr mobiles Kommunikationsgerät beispielsweise per MMS oder den Download von Klingeltönen mit Handy-Viren infiziert wird. Nur rund 11 Prozent gaben an, bereits eine entsprechende Schutzsoftware im Einsatz zu haben.

Deutsche Nutzer sind relativ gut informiert: Nur 19 Prozent der Befragten hatten noch nie etwas von Handy-Schädlingen gehört, während bei jedem dritten englischsprachigen Anwender Aufklärungsbedarf besteht. 27 Prozent aller Teilnehmer erkannten eine Bedrohung durch Handy-Viren, wissen aber nicht, welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Weitere 12 Prozent halten einen Handy-Virenbefall für harmlos, da angeblich keine signifikanten Schäden zu erwarten sind. Die verbleiben 28 Prozent stufen Handy-Viren als Panikmache ein und treffen bewusst keine Sicherheitsmaßnahmen. Ganz ungefährlich sind mobile Viren indes nicht: Mobiltelefone können zum Beispiel durch das Überschreiben von Systemdateien unbrauchbar werden. Zudem sind auch PCs nicht vor den Viren sicher – etwa, wenn ein Handy beim Synchronisieren mit einem Rechner den Schädling einschleppt. Avira empfiehlt daher, eine handelsübliche Softwarelösung zum Schutz vor derartigen Bedrohungen einzusetzen.

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