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70.000 Keys für Office gestohlen

22.09.2015 | 05:36 Uhr |

Anstatt in der Presse landeten 70.000 Lizenzen für Office 2010 auf dem Schwarzmarkt. Der Schaden für Microsoft läge in Millionenhöhe.

Eigentlich sollten die 70.000 Office-Pakete von Microsoft bei der US-Firma Global Electronic Recycling vernichtet werden. Stattdessen entschied sich ein Mitarbeiter dafür, die Registrierungsschlüssel für Office 2010 auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Laut Polizei entstand dadurch ein Schaden in Millionenhöhe.

Dabei beauftragte Microsoft das Unternehmen bereits seit 2009 mit der Vernichtung alter Software-Produkte. Nun folgen keine weiteren Aufträge, sondern eine Klage wegen unterlassener Sorgfaltspflicht. Microsoft unterstellt der Recycling-Firma zu lasche Kontrollen und fordert Schadenersatz.

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Microsoft nutzt den Zwischenfall, um vor verlockend preiswerten Software-Lizenzen zu warnen, die oft im Internet für unter 30 Euro angeboten werden. Sollte der Verkauf dieser Schlüssel aufgedeckt werden, droht eine Löschung der bis dahin gültigen Keys durch Microsoft.

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