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AMD Phenom II X6 1090T Black Edition im Test

27.04.2010 | 10:00 Uhr |

AMD stellt mit dem Phenom II X6 1090T Black Edition seinen ersten Desktop-Prozessor mit sechs Kernen vor. Mit der Turbo CORE Technologie kann sich die CPU automatisch übertakten.

Sechs Kerne auf einem Siliziumplättchen hat AMD schon seit Juni 2009 im Angebot: In Form des Prozessors Opteron 2400/8400 Shanghai. Und zwei dieser Plättchen machen den Opteron 6100 seit Ende März 2010 zu einem 12-Core-Prozessor. Jetzt sind AMDs Desktop-Modelle in Form des neuen Phenom II X6 an der Reihe. Die Hexa-Core-CPUs nehmen weiterhin im Socket AM3 Platz.

Neu bei AMDs Phenom II X6 ist "Turbo CORE". Die Technologie erhöht automatisch die Taktfrequenz von drei Kernen, wenn mindestens drei Kerne im Idle-Mode sind. So variabel wie Intels Turbo Mode, wo je nach Workload auch nur einer oder zwei Kerne übertaktet werden, ist die AMD-Technologie nicht. Bei den sechskernigen Phenom-II-CPUs gehen immer drei Kerne gleichzeitig in den Übertaktungsmodus. Wie bei Intel bleibt man bei AMD innerhalb der TDP-Grenzen der Prozessoren.

AMD gibt an, dass Turbo CORE je nach Modell die Taktfrequenz der drei Kerne um bis zu 500 MHz erhöht. Bei dem von der PC-WELT-Schwesterpublikation TecChannel getesteten neuen Topmodell Phenom II X6 1090T Black Edition erhöht Turbo CORE die Grundtaktfrequenz von 3,2 GHz um 400 MHz auf 3,6 GHz. Zusätzlich bietet AMD noch den Phenom II X6 1055T mit 2,8 GHz Grundtaktfrequenz an. Ist Turbo CORE aktiv, so können drei Kerne mit bis zu 3,3 GHz arbeiten. AMD stuft beide Phenom II X6-Modelle mit einem TDP-Wert von 125 Watt ein. Der Phenom II X4 965 mit 3,4 GHz Taktfrequenz, AMDs bisheriges Topmodell, ist ebenfalls mit 125 Watt TDP spezifiziert. Die Fertigung des Phenom II X6 erfolgt weiterhin in AMDs 45-nm-Technologie.

Beim TecChannel finden Sie unter Test - AMD Phenom II X6 1090T Black Edition alle Details zu den neuen Prozessoren sowie die ausführlichen Testergebnisse.

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