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50.000-Mitarbeiterdaten auf gestohlenem Notebook

27.09.2006 | 12:51 Uhr |

In den USA häufen sich die Datenverluste: Erst waren die Daten von 38.000 Veteranen futsch, dann wurde bekannt, dass 1137 Notebooks des Handelsministerium, teilweise mit vertraulichen Kundendaten, verloren gingen. Und jetzt hat der Industrie-Gigant General Electric eingeräumt, dass ihm ebenfalls ein Laptop abhanden gekommen ist. Mit den Namen und Sozialversicherungsnummern von 50.000 Mitarbeitern.

General Electric ist einer der größten Konzerne der Welt. Zwangsläufig verwaltet das Unternehmen also viele Mitarbeiterdaten. Rund 50.000 solcher Daten, genauer gesagt die Namen und US-Sozialversicherungsnummern von ehemaligen oder immer noch beschäftigten Arbeitern, befanden sich auf einem Notebook, das einem Angestellten von General Electric gestohlen wurde, wie MSNBC meldet.

Das Notebook wurde Anfang September aus einem Hotelzimmer gestohlen. Wie immer in solchen Fällen beteuert das Unternehmen, dass durch den Vorfall private Daten nicht für Unbefugte zugänglich werden würden (vermutlich weil die Daten verschlüsselt waren), doch General Electric würde natürlich alle Schritte in die Wege leiten, um die Betroffenen vor Schaden zu bewahren. Außerdem versuche das Unternehmen zusammen mit staatlichen Organen das Notebook zurück zu bekommen.

Alle betroffenen ehemaligen oder noch immer aktiven Mitarbeiter würden schriftlich informiert. General Electric will außerdem Zahlungen über Kreditkarten der betroffenen Personen überwachen, um Betrügereien zu verhindern. Denn die Sozialversicherungsnummer dient in den USA oft zur Identifizierung einer Person. Verluste beziehungsweise Schäden, die trotzdem durch den Verlust des Notebooks einzelnen Personen entstünden, würden durch General Electric ersetzt.

US-Ministerium verlor 1137 Notebooks (PC-WELT Online, 22.09.2006)

Unisys vermisst Desktop-PC mit vertraulichen Daten von US-Veteranen (PC-WELT Online, 08.08.2006)

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