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40 Surfer missbrauchen Passwörter

14.12.2000 | 11:33 Uhr |

Mehr als 40 Computerfreaks sind in ganz Deutschland auf Kosten eines ahnungslosen Nutzers durchs Internet gesurft und haben dabei einen Schaden von 50.000 Mark angerichtet. Kennung und Passwort waren vermutlich mit Hilfe eines Trojanischen Pferdes gestohlen und später im Internet veröffentlicht worden. Den Gelegenheitshackern bekommt ihr Gratis-Surf allerdings nicht: Die Polizei konnte die Internetzugriffe rekonstruieren und den Tätern zuordnen.

Mehr als 40 Computerfreaks sind in ganz Deutschland auf Kosten eines ahnungslosen Nutzers durchs Internet gesurft und haben dabei einen Schaden von 50.000 Mark angerichtet.

Der Geschädigte hatte seine Internetkennung und das Passwort auf seiner Festplatte gespeichert, berichtete die Polizeiinspektion Harburg am Mittwoch.

Unbekannte Tätern hatten es vermutlich mit Hilfe eines Trojanischen Pferdes (siehe Glossar) gestohlen. Sie veröffentlichten die Kennung und das Passwort später im Internet.

Die Polizei konnte die Internetzugriffe rekonstruieren und den Tätern zuordnen, hieß es. Dadurch konnte für jeden Einzelnen die Kennung, Anzahl und Dauer seiner Zugriffe ermittelt werden. Auch die Gebühren hätten festgestellt werden können.

"Internetuser sollten auf jeden Fall vermeiden, ihre Passwörter aus Bequemlichkeit auf dem Rechner zu speichern", warnte die Polizei. (PC-WELT, 14.12.2000, dpa/ mp)

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