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Krawalle in Athen - Facebook-Nutzer trauern um Opfer

07.05.2010 | 09:11 Uhr |

Die Proteste in Athen haben am Mittwoch drei Menschen das Leben gekostet, die in einer Bank Opfer der Flammen wurden, die Chaoten mit Molotow-Cocktails angezündet hatten. Auch im Internet wird um die Opfer getrauert.

Auf Facebook wurde eine Seite eingerichtet , auf der um die Opfer getrauert werden kann. Mittlerweile steht fest, dass insgesamt vier Tote zu beklagen sind, denn eines der Opfer war im vierten Monat schwanger. Bei den Krawallen kamen am Mittwoch drei Angestellte (eine 32-Jährige, eine 35-Jährige und ein 36-Jähriger) der Marfin-Bank im Zentrum von Athen ums Leben.

Dem Aufruf, auf der eingerichteten Facebook-Seite um die Opfer zu trauern, kamen bisher über 155.000 Facebook-Nutzer nach. In den Kommentaren wird der Mord an den Angestellten scharf verurteilt. Es gibt aber auch Kritik an der Regierung und den Behörden, die nicht in der Lage gewesen seien, alle ihre Bürger zu schützen. Andere äußern die Hoffnung, dass die tragischen Ereignisse zumindest dafür sorgen, dass wieder Ruhe ins Land kommt und die für den Mord verantwortlichen Chaoten zur Verantwortung gezogen werden.

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