Nehmen Sie die Gehäuseseite ab, in die das Fenster soll. Damit das Plexiglas später perfekt in die Öffnung passt, kleben Sie es mit zwei bis drei Stücken Paketband an die gewünschte Stelle.
Übertragen Sie die Konturen der Scheibe mit allergrößter Sorgfalt, Ruhe und Präzision auf die Gehäusewand. Bohren Sie zuerst mit einer Bohrmaschine ein Loch in den markierten Bereich nahe der angezeichneten Linie, von dem aus Sie die Stichsäge ansetzen.
Sägen Sie vorsichtig entlang der Markierung. Fürs Aussägen nehmen Sie entweder eine Feinbohrmaschine à la Dremel mit Trennscheibe – am besten verstärkt mit Fiberglas – oder eine herkömmliche Stichsäge mit Stahlsägeblatt. Blockiert der Gehäuserand die Stichsäge, so dass Sie die Markierung nicht vollständig aussägen können? Dann müssen Sie die Gehäuseplatte umdrehen und auf der Außenseite zu Ende sägen. Vergessen Sie aber nicht, die fehlende Markierung auf der beklebten Außenseite nachzuzeichnen.
Ist das Loch ausgesägt, schleifen Sie die Schnittflächen etwas ab.
Sie möchten zusätzlich einen leuchtenden Lüfter in das Plexiglasfenster einsetzen? Zeichnen Sie denLüfterumriss und die Befestigungslöcher auf der Schutzfolie des Fensters an. Bohren Sie, wie oben beschrieben, ein Startloch, und sägen Sie entlang der Markierung. Am besten eignet sich dafür eine Laubsäge, deren Blatt Sie durch die Öffnung fädeln. Zur Not geht auch eine Feinbohrmaschine mit Fräskopf. Achten Sie dann aber auf eine niedrige Drehzahl, da das Plastik beim Bearbeiten leicht schmilzt.
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